Urlaub und Me(h)er ..... von Ilse und Gerd
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Urlaub vom 31. Januar bis 14. Februar 2018 in Punta Cana in der Dominikanischen Republik

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Inhaltsverzeichnis zum Reisebericht:

   Die Planung und Ankunft                                
   Das Leben in der Hotelanlage                         
   Ausflug Dschungel Eco Tour                            
   Ausflug Saona Crusoe VIP                              
   Ausflug Samana Wasserfall und "Bacardi Insel"  
   Die Abreise und Fazit                                     


Die Planung und Ankunft:

Wir haben diesmal ziemlich lange überlegt, wohin denn nun unsere Winter-Reise gehen soll, zumal wir hier doch die Kosten etwas geringer halten wollten, da ja im kommenden Sommer wieder eine Schiffs-Reise anstand. Auch wollten wir gerne wieder "nur" einen Erholungsurlaub, sprich, Badeurlaub machen. Daher haben wir uns dann für die Dominikanische Republik entschieden. Das erste Mal waren wir hier vor sehr vielen Jahren auch in Punta Cana, jedoch viel weiter östlich an der großen Lagune. Danach waren wir zweimal an der Nordküste und wollten nun doch einmal direkt nach Punta Cana. Unsere Auswahl viel dann auf das Grand Palladium Bávaro Resort.

Gebucht haben wir dann am 10. August 2017, der Flug sollte mit Air Berlin stattfinden. Etwa zwei Wochen später stand dann in der Zeitung: Air Berlin ist pleite! Das Reisebüro beruhigte uns jedoch. Da wir ja pauschal gebucht haben, muss der Veranstalter dafür sorgen, dass eine andere Fluggesellschaft fliegt. Dumm war nur, dass wir zusätzlich zur Pauschalbuchung separat über Air Berlin schon Sitzplätze mit XL-Seats gebucht und bezahlt hatten. Als uns dann Anfang Oktober das Reisebüro mitteilte, dass der Flug mit Eurowings durchgeführt wurde, haben wir hier erneut die XL-Sitze gebucht, übrigens zum halben Preis gegenüber Air Berlin. Aber auch dabei hatten wir noch Glück: Da die Sitzplätze bei Air Berlin per Lastschrift bezahlt wurden, konnten wir auch nach fast 2 Monaten das Geld wieder zurückholen. Jetzt stand unserem Urlaub nichts mehr im Wege und die Vorfreude stieg an.

Anfang Januar haben wir dann noch bei dem Privatanbieter Seavis Tours zwei Ausflüge gebucht, einmal eine Dschungel-Tour und einmal eine Saona Cruise Tour.

Hier gleich schon mal ein Link hierzu, denn die Ausflüge waren sehr gut organisiert und empfehlenswert:
                Seavis Tours                
Seavis Tours

Am Tag der Abreise kam unser vom Reisebüro bestelltes Taxi pünktlich um 10.15 Uhr. Somit waren wir wieder sehr früh am Flughafen in Düsseldorf, jedoch waren die Eincheck-Schalter schon geöffnet und es ging sehr schnell, da noch kein großer Andrang herrschte. Der Abflug mit einer B 767-300 erfolgte dann auch sehr pünktlich.

Von einem Komfort an Bord konnte man nun aber nicht wirklich reden. Es gab keine Bildschirme und Kopfhörer. Weiter fehlten Decken und Kissen, und das auf einem Langstreckenflug. Decken waren nur gegen Aufpreis von 5,95 EUR zu haben. Das Essen war jedoch in Ordnung, es gab nach dem Abflug eine warme Mahlzeit, entweder Pasta oder Fleischbällchen, dazu noch zwei kleine Scheiben Schwarzbrot mit Butter und einen kleinen Fruchtjoghurt. Auch Getränke gab es mehrfach kostenlos. Gegen Abend gab es dann noch eine kalte Mahlzeit in Form eines fertig belegten Brotes mit Käse oder Wurst, ein kleines Plätzchen und kalte und warme Getränke.

Ansonsten war der Flug gut, bis auf ein paar kleineren Turbulenzen. Die Landung erfolgte bereits um 18.20 Uhr, somit früher als geplant. Die Formalitäten am Flughafen in Punta Cana dauerten eine ganze Weile, jedoch kamen dann die Koffer sehr schnell und wir wurden gut zu unserem Bus begleitet. Es waren dann auch nur Gäste für unser Hotel mit im Bus und in gut einer halben Stunde waren wir dort.

Der Check-in ging auch recht schnell und dann brachte uns einer Kofferboy mit unserem Gepäck zu unserem Zimmer. Der Weg dorthin war schon sehr verwirrend und lang. Na hoffentlich finden wir hier das Büffetrestaurant, welches direkt neben der Lobby lag, wieder und dann auch wieder unser Zimmer. Aber wir haben dann doch alles gefunden und den ersten Abend dann noch gut verbracht.
Hotel-Logo
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Das Leben in der Hotelanlage:
 
Die meisten Tage dieses Urlaubes haben wir in der Anlage verbracht. Am ersten Tag sind wir zunächst einmal mit einem der vielen kleinen Elektrozügen durch das gesamte Areal gefahren, um uns einen Überblick zu verschaffen. Ja, das war schon sehr groß hier. Laut Reiseleiter beträgt die Gesamtfläche etwa vier Quadratkilometer. Es hat dann auch tatsächlich ein paar Tage gedauert, bis wir ohne Umwege den Weg von der Lobby bis zu unserem Zimmer und zum Strand gefunden hatten. So entdeckten wir immer wieder was Neues.

Am Strand
Der Strand war wirklich sehr schön. Hier konnte man in beiden Richtungen Kilometerweit laufen. Das Wasser war auch sehr schön klar. Es herrschte jedoch ständig ein teilweise recht starker Wind und der Wellengang war auch nicht ohne. Daher haben wir es an manchen Tagen vorgezogen, am Pool zu liegen, hier war es praktisch windstill. Auch war die Anlage wohl nicht komplett ausgebucht. Es gab jedenfalls zu keiner Zeit ein Problem, eine freie Liege zu finden, weder am Strand noch am Pool.
Am Pool
Das Frühstück haben wir jeden Tag (bis auf die Ausflugstage) im Büffetrestaurant La Catedral Buffet direkt hinter der Lobby des Grand Palladium Bávaro eingenommen. Auch hier war es nie ein Problem,  einen freien Tisch auf einer der beiden Terrassen zu finden, so dass wir das Frühstück immer draußen eingenommen haben.

Mittags haben wir nicht immer was gegessen, wenn aber, dann im El Arrecife Beach Buffet am Strand. Abends hatte man die Qual der Wahl, da es ja so viele verschiedene Restaurants gab. In allen Restaurants waren wir nicht gewesen, aber in folgenden:
La Adelita - mexikanisch
Bamboo - asiatisch
Tapeo (jetzt schon neuer Name:  La Lola) - spanisch
La Paisana - argentinisch
La Parrilla - Steakhouse
Chef Raffaele - italienisch
Im Chef Raffaele
Wir hatten das Gefühl, das die Orte und Namen der Restaurants sehr schnell wechseln. Laut unserem Hotelplan gab es zum Beispiel das La Paisana gar nicht. Und als wir jetzt die Restaurantnamen mit der Homepage verglichen, war schon wieder einiges anders. Wir können aber sagen, das alles, was wir gegessen haben sehr gut schmeckte.

Die Abende nach dem Abendessen verbrachten wir entweder in der Lobbybar des Bávaro oder auch in der Lobby Bar des Grand Palladium Punta Cana. Diese gefiel uns etwas besser. Es gab ja auch noch zwei Theater in der Lage, aber irgendwie haben wir es nie geschafft, hier mal etwas zu besuchen.

Ansonsten gibt es auch nichts Besonderes hierzu mehr zu berichten, es war ja halt nur ein All-Inklusive-Urlaub. So vergingen die Tage wie im Flug und dann waren die zwei Wochen auch schon wieder rum.
Weg in der Anlage
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Ausflug Dschungel Eco Tour:

Unser erster Ausflug brachte uns dann in den Dschungel, na ja zumindest ein kleines Stückchen.

Schon am frühen Morgen um 7.00 Uhr wurden wir pünktlich am Hotel mit einem kleineren Bus abgeholt. Wir waren da auch die ersten und es wurden noch ein paar weitere Hotels angefahren. Dann ging die Fahrt nach Bayahibe. Hier war das sogenannte Büro von Seavis Tours. Hierbei handelte es sich um ein kleines Gebäude direkt am Hafen von Bayahibe. Es folgte nun eine Aufteilung auf die verschiedenen Ausflüge, die heute durchgeführt wurden. Wir fuhren dann mit zwei Tourguides los. Unsere Gruppe bestand aus 16 Personen. Die meisten hiervon waren Deutsche. Es waren jedoch noch ein paar englisch sprechende Gäste mit dabei. Hierfür gab es dann einen separaten Guide. Unser Tourguide hieß Robert und kam aus den Niederlanden. Er sprach natürlich, neben spanisch und englisch, perfekt deutsch.

Nach einer halben Stunde kamen wir schon an unserem ersten Ziel an. Wir befanden uns am nordwestlichen Zipfel des Nationalparkes del Este. Hier wurde unsere kleine Gruppe nochmals nach Sprachen aufgeteilt und jede Gruppe ging entgegengesetzter Richtung den Padre Nuestro Jungle Trail entlang. Dies ist ein etwa 1,9 Kilometer langer Pfad, der uns durch die tropische Flora und Fauna führte. Robert brachte uns hier die verschiedenen Pflanzen anschaulich näher. Auch konnten wir viel Schmetterlinge beobachten. Weiter befanden sich hier auch noch Spuren der frühen Taino-Siedlungen von den ersten Bewohnern der Insel.
Anfang des Padre Nuestro Pfades

Dann kamen wir zur Höhle Cueva de Chicho. Diese Höhle hat am Grund einen atemberaubenden unterirdischen Süßwassersee. Auch hier befinden sich noch Petroglyphen, das sind in Stein gearbeitete Felsbilder aus prähistorischer Zeit, am Eingang der Höhe. Wer nun wollte, konnte hier hinabsteigen in diese Höhe und ins Wasser gehen. Der Weg war schon ziemlich beschwerlich, auch war es hier ganz dunkel. Es gab keine Lichtquellen, außer den mitgeführten Taschenlampen. Hier an der Höhe begegnete uns dann wieder die andere Gruppe und anschließend ging jede Gruppe in der anderen Richtung weiter. Am Ende traf man sich dann wieder am Ausgangspunkt und dem Bus.
Eingang der Höhle

Nun ging es mit dem Bus weiter zum Fluss Rio Chavon. Hier bestiegen wir ein traditionelles Boot und damit ging es etwa knapp 5 Kilometer stromaufwärts durch die Schlucht des grünen Flusses. Die gemächliche Fahrt war sehr angenehm. Es gab Musik und Cuba Libre. Am Ende dieser Fahrt machten wir Halt an einer kleinen Farm. Hier erhielten wir ein leckeres Mittagessen und hatten viel Zeit uns umzusehen. Die Attraktion war dann eine Schlange, eine Hispaniola Boa. Diese Schlangenart kommt nur auf dieser Insel vor und ist eine Würgeschlange. Diese hier war allerdings recht harmlos, da sie etwa ab der Mitte ihres Körpers abwärts gelähmt war. Wie Robert uns unter anderem erklärte, wurde sie vermutlich bei einem Kampf gebissen. Man sah richtig eine Delle im Körper. Nun konnte jeder der wollte, sich die Schlange um den Hals legen.  Das war gar nicht schlimm und sie fühlte sich auch gut an. Ilse war dann so mutig.

Auf dem Rio Chavon
Anschließend machte Robert mit uns noch einen kleinen Rundgang mit vielen Erklärungen der Pflanzen. Es ging dann über eine Hängebrücke und einem sehr schönen Blick hinunter auf den Fluss. Danach bestand noch die Möglichkeit, eine kleine Kajaktour zu unternehmen. Wir zogen es jedoch vor, schon mal wieder das Boot zu betreten und auf die Rückkehr der anderen zu waren, zumal es gerade da wieder einen kräftigen Regenschauer gab, sie sehr häufig während des Ausfluges. Bevor es dann wieder zurückging, konnten wieder diejenigen, die wollten, noch ein erfrischendes Bad im Fluss nehmen, indem sie mittels eines Strickes und einem Stück Holz schwingend hinein sprangen.

Nun ging aber die Fahrt auf dem Fluss wieder zurück zum Ausgangspunkt und dann mit dem Bus weiter zum Dorf Benerito. Hier hin wurden die letzten Einwohner des Nationalparkes umgesiedelt, als dieser zum Naturschutzgebiet wurde. Besucht haben wir hier das Projekt der USAID. Hier erhalten die Bewohner die Möglichkeit, aus Naturmaterialen Schmuck herzustellen und diesen zu verkaufen, um ihr Einkommen aufzubessern. Robert zeigte uns die kleine Werkstatt und mit welchem Mittel die Leute hier arbeiten. Anschließend besuchten wir natürlich auch den Shop und es konnte etwas gekauft werden.
Hinweistafel zum Projekt der USAID
Jetzt ging es aber endgültig nach Bayahibe zurück. Bevor aber der Ausflug nun ganz zu Ende ging, hielten wir an einem sogenannten Colmado. Das ist ein kleiner Laden, in dem es fast alles zu kaufen gab zu ganz normalen Preisen. Hier erhielten wir noch ein Bier. Es war nun ja schon spätnachmittag und hier herrschte richtige Party-Stimmung. Touristen und Einheimische hielten sich hier auf und es wurde teilweise zu karibischer Musik getanzt. Es folgte nun noch ein kurzes Stück bis zum Hafen, wo morgens unser Ausflug begonnen hatte.
Hafen Bayahibe
Während des gesamtes Ausfluges war ein Fotograf von Seavis Tours mit unterwegs. Er machte die ganze Zeit reichlich Fotos, auch von Einzelpersonen und Paaren. Während der Rückfahrt auf dem Boot zeigte er uns "unsere Bilder" auf dem Laptop. Nun konnten wir entscheiden, ob wir diese Bilder kaufen wollten. Da hier auch sehr schöne Aufnahmen von uns als Paar dabei waren und wir auch sämtliche allgemeinen Bilder dazu bekommen würden, haben wir die Bilder gekauft. Den Preis von 35,00 Euro fanden wir auch angemessen. Bei der Rückkehr am Büro von Seavis Tours mussten wir nur noch die Bilder bestellen und bezahlen. Am Abend hatten wir dann schon eine Email mit dem Link zu den Bildern. Das fanden wir sehr praktisch.

Es war ein sehr schöner, erlebnisreicher Tag gewesen.
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Ausflug Saona Crusoe VIP:

Direkt zwei Tage später folgte dann schon der nächste Ausflug mit Seavis Tours und zwar der Saona Crusoe VIP Ausflug.

Die Abholung am Hotel erfolgte wieder sehr pünktlich um 7.00 Uhr vom Hotel. Nachdem noch ein paar weitere Hotels angefahren wurden, ging die Fahrt wieder nach Bayahibe. Es erfolgte wieder eine Aufteilung für die einzelnen Boote und sonstigen Ausflüge. Wir wurden dann Ingrid zugeteilt. Sie kam ebenfalls aus den Niederlanden und sprach perfekt deutsch. Sie erklärte uns zunächst das heutige Programm und sagte auch, dass wir die Reihenfolge der einzelnen Punkte abändern. Besonders am Vormittag halten sich im Piscina Natural, der flachen Bucht, wo es die Seesterne zu sehen gibt, sehr viele andere Boote auf. Deshalb fahren wir erst am Nachmittag dort hin.

Wir gingen zu unserem Boot und stiegen mit als Erste ein und saßen somit ganz vorne. Insgesamt waren wir mit 24 Personen. Jeder bekam eine Schwimmweste und beim langsamen Fahren aus dem Hafen machte der mitfahrende Fotograf schnell noch ein paar Fotos. Dann begann die sehr rasante Fahrt und das Speedboot hüpfte nur so über die Wellen.
Der schöne Strand auf der Insel Saona
Nach etwa 40 Minuten kamen wir an einem wunderschönen Strand auf der Insel Saona an. Dort gab es Getränke und etwas frisches Obst. Wir hatten dann etwa 1,5 Stunden Zeit zum Baden und Nichtstun. Es war einfach herrlich und das Wasser wunderbar. Jedoch hatten wir hier auch noch ein richtiges Fotoshooting. Der Fotograf bat uns an den Strand und zeigte uns, wie wir uns stellen sollten. Er machte das schon sehr gut. So machte er sehr viele Fotos in verschiedenen Stellungen, stehend, liegend, sitzend, an eine Palme gelehnt. Wir sind ja nun schon etwas älter und haben so nun gar nicht mehr eine Model-Figur, aber die Bilder sind wirklich toll geworden. Klar, dass wir diese dann später auch gekauft haben.

Danach sind wir dann wieder ein Stück zurück gefahren und haben das einzige Dorf der Insel, Mano Juan, besucht.
Nach den ersten allgemeinen Erklärungen von Ingrid ging sie mit uns zum Meeresschildkröten Projekt. Nach Angaben von Ingrid ist Seavis Tours der alleinige Sponsor dieses Projektes. An diesem Strand kommen viele verschiedene Meeresschildkröten, um ihre Eier im Sand abzulegen. Diese Eier werden von dem Mitarbeitern des Projekts eingesammelt und in künstlich angelegten Nestern ausgebrütet. Nach dem Schlüpfen der kleinen Babyschildkröten werden diese wieder an den Strand, genau an die Stelle, so ihre Mutter die Eier abgelegt hat, zurückgebracht, damit sie ins Meer laufen können. Dies alles ist notwendig, weil es viele Räuber gibt, die die Eier ausbuddeln und verkaufen. Es überleben sowieso durchschnittlich nur 10 % der Kleinen, da die natürlichen Feinde schon auf sie warten. Ohne die Hilfe des Projekts wären es aber noch sehr viel weniger.
Hinweistafel zum Meeresschildkrötenprojekt

Wir machten dann noch einen Rundgang durch das gesamte Dorf. Ingrid war hier sehr bekannt und beliebt. Jeder Hund begrüßte sie freundlich und auch die Einheimischen freuten sich, sie zu sehen. Wie soll es auch anders, sie kommt hier wohl fast jeden Tag mit Touristen vorbei. Am Ende des Rundganges kamen wird noch an der "Shoppingmeile" vorbei. Hier boten die Einwohner ihre touristische Ware an. Seit vielen Jahren lebt hier auch ein deutscher Mann mit seiner dominikanischen Frau. Sein Haus viel bei dem Rundgang schon auf. Es war besonders schön hergerichtet. Auch er hatte einen Verkaufsstand und wird erstanden bei ihm ein Bild.
Im Dorf Mano Juan

Nun ging es aber mit dem Speedboot direkt weiter zum nächsten Strand. Hier waren auch noch ein paar mehr Boote und viele weiteren Touristen. Aber es hielt sich noch in Grenzen. Es gab ein leckeres Mittagessen und Getränke und wir hatten wieder noch Zeit zum Baden.

Dann wurde es schon wieder Zeit für die Weiterfahrt. Diese führte uns an den Mangroven vorbei. Aus Naturschutzgründen durfte nicht mehr zwischen den Mangroven hinein fahren, sondern nur außen am Rand entlang. Danach kamen wir dann zum Schwimmbad mit den Seesternen. Unser Boot war nun auch das Einzige. So hatten wir diese ganze Sandbank für uns allein. Leider haben wir nur einen großen Seestern gesehen, welchen wir auch gut fotografieren konnten. Es ist natürlich auf verboten, die Seestern anzufassen und aus dem Wasser zu heben. Hier gab es noch ein paar tolle Fotos von uns und es gab Cuba Libre und Kuchen im Wasser.
Ein Seestern

Nun wurde aber auch langsam Zeit für die Rückfahrt. Die ging dann noch an den Felsen des Penon vorbei. Dieses Gebiet war einst die Heimat der Taino Indianer. Und dann ging die Fahrt zurück nach Bayahibe. Von hier aus brachte uns der Bus dann wieder zum Hotel.

Wir hatten wieder einen sehr schönen Tag verlebt.
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Ausflug Samana Wasserfall und "Bacardi Insel":

Wir hatten uns dann noch hier vor Ort recht spontan entschlossen, noch einen weiteren Ausflug über die Reiseleitung zu buchen und zwar hieß dieser: Samana Wasserfall & "Bacardi Insel". Hierbei wurde jedoch nicht nur die schöne Samana-Halbinsel angefahren, sondern auch noch hinaus mit einem Boot in die Samana Bucht. Hier halten sich in der Zeit von Januar bis März jährlich sehr viele Buckelwale auf, die sich hier in den warmen Gewässern der Paarung und dem "Kinderkriegen" widmen. Dazu fuhren in dieser Zeit wohl alle verfügbaren Boote hier hinaus.

Am zweitletzten Tag unseres Urlaubs ging es dann diesmal noch viel früher los: bereits um 6.15 Uhr wurden wir mit dem Bus abgeholt. Man sagte uns vorher, dass es auf der Bootsfahrt sehr nass werden kann und man ein trockenes T-Shirt mitnehmen sollte. Nun, das erste Mal nass wurden wir bereits um 6.15 Uhr auf dem Parkplatz, als der Bus kam. Da schüttete es gerade sehr heftig und da von unserem Hotel noch mehr Leute mitfuhren, und die Tickets zunächst genau kontrolliert wurden, mussten wir vor dem Bus warten. Dann wurden noch ein paar weitere Hotels angefahren und kurze Zeit später ein Sammelpunkt. Hier gab es so etwas wie ein Frühstück (in Plastiktüten eingepackte belegte Brote), Kaffee und Kaltgetränke und Tabletten gegen Seekrankheit.

Dann ging die Fahrt weiter bis zur Samana Bucht. So gegen 9.30 Uhr kamen wir dann in Capitan an. Dort am Hafen war schon viel los. Im Bus hatten wir alle schon verschiedene Bänder für das Handgelenk bekommen, damit sie die einzelnen Gruppen besser unterscheiden konnten. Dann durften wir auf unser Boot, das waren fast alles Katamarane. Sobald wir aus dem Hafen war, fing es ordentlich an zu schaukeln und zu spritzen. Zudem regnete es gerade wieder heftig und so wurden wir gleich von oben und von unten nass. Da nützten auch die ausgeteilten Regenjacken nicht viel, die kaum über den Schwimmwesten passten.
Hafen in der Samana-Bucht

Wir fuhren so bestimmt bald eine Stunde hinaus und der Seegang war wirklich heftig. Es gab mehrere Personen an Bord, denen es nicht so besonders gut ging. Es wurden aber großzügig Plastiktüten verteilt. Wir hatten da keine Probleme, sind ja Seefahrten gewohnt. Es dauerte ziemlich lange, bis wir dann mal langsamer fuhren und die Seitenteile aus durchsichtigem Kunststoff heruntergelassen wurden. Es waren viele Boote da und alle warteten. Dann, so ab und zu muss sich tatächlich mal ein Wal gezeigt haben, aber immer ziemlich weit weg und an der anderen Seite, als da wo wir saßen. So blieb es dann auch die ganze Zeit. Das Einzige was wir einmal kurz zu sehen bekamen, war eine Wasserfontäne. Schade, aber das ist eben die Natur. Bekannte aus dem Hotel waren zwei Tage früher auf dieser Tour und haben mehrere Wale recht nah gesehen.
Blick Richtung Samana
Nach ungefähr zwei Stunden Fahrt fuhren wir zurück, das heißt nicht an unseren Ausgangspunkt, sondern direkt auf der Samana Halbinsel nach Santa Barbara de Samana. Hier stiegen wir dann in einem Art offen Bus oder eher Lastwagen. Damit fuhren wir dann quer über die Halbinsel. Unterwegs machten wir dann an diesem Wasserfall einen Stopp. Unsere Kleidung war inzwischen auch wieder trocken. Dort gab es die "Dominican Tree House Village", also ein Baumhausdorf. Das war wohl ein Hotel, mitten im Nichts, wohl wirklich nur was für Naturliebhaber. Es führte dann ein Pfad entlang an einem Bachlauf, bis wir dann zu dem Wasserfall kamen. Auf dem ganzen Weg wurden wir von einheimischen Kindern begleitet. Nun, der Wasserfall war nun nicht wirklich spektakulär. In dem sich davor gebildeten Pool konnte man baden. Eins der jüngeren Mädchen unserer Gruppe nutzte diese Gelegenheit.
Der Wasserfall
Danach fuhren wir noch ein Stück weiter bis zum anderen Ende der Halbinsel. Hier direkt am Strand hatten wir dann etwa eine Stunde Aufenthalt und es gab wieder ein leckeres Mittagessen, Reis, Hühnchen und Salat. Auch für Getränke war gut gesorgt. Baden sollte man hier aber lieber nicht, da der Wellengang recht heftig war und es wohl auch eine Unterströmung gab. Nach dieser Mittagspause ging es den gleichen Weg wieder zurück.

Nun sollte es noch einen weiteren Höhepunkt des Ausfluges geben: Die sogenannte Bacardi Insel. Der richtige Name lautet Insel Cayo Levantado. Diese Insel soll nun die Trauminsel wie aus dem Bilderbuch sein. Wir fuhren wieder mit dem Katamaran von Santa Barbara de Samana in etwa 15 Minuten herüber zur Insel. Den Namen Bacardi Insel trägt sie, weil die Dominikaner überzeugt sind, dass hier der berühmte Werbespot für den Rum gedreht wurde. Ob das wirklich stimmt, kann keiner mit Sicherheit sagen. Es gibt da wohl noch andere Inseln, die sich so nennen.

Fakt ist, die Insel ist wohl schon schön und hat sicherlich einen Traumstand. Nur leider haben wir davon nicht wirklich viel gesehen. Es war sehr überladen mit Touristen, Verkaufsständen und Restaurants. Auch war es hier sehr windig mit nicht zu unterschätzendem Wellengang, daher waren wir nicht einmal richtig im Wasser. Eigentlich schade. Unseres Erachtens lohnt es sich nicht, eine Bootfahrt hier her zu machen. Fotos haben wir leider auch keine, da bei der Übertragung der Speicherkarten etwas schief gegangen ist und die Bilder alle verloren wurden.

Nach etwa eine Stunde Aufenthalt ging von hier die Bootsfahrt wieder zurück zum Ausgangspunkt am Morgen und dann die Busrückfahrt zu den Hotels. 

Teilweise hatten wir einen schönen Tag, jedoch so ganz zufrieden waren wir leider nicht.
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Die Abreise und Fazit:

Unser Abflug erfolgte erst am Abend um 20.15 Uhr. Somit hatten wir den Tag über noch viel Zeit. Nach dem ausgiebigen Frühstück packten wir dann unsere Koffer und sind dann noch bis etwa 11.30 Uhr durch die Anlage gelaufen und haben noch ein paar Fotos geschossen. Um 12.00 Uhr mussten wir dann auschecken. Die Koffer konnten dann in einem separatem Raum untergestellt werden. Danach sind wir noch im Büffet-Restaurant Essen gewesen und haben uns dann überwiegend in der Lobby-Bar aufgehalten und noch dies und das getrunken.

Pünktlich um 16.45 Uhr kam dann der Bus und brachte uns zum Flughafen. Hier hatten wir dann wieder noch viel Zeit, da der Check-In auch reibungslos verlief. Der Flieger startete dann sehr pünktlich und die Flugzeit dauerte nur etwa 8 Stunden, somit waren wir wieder früher in Düsseldorf, als wie auf den Tickets angegeben war.

Bis dann die Koffer kamen, dauerte wieder eine ganze Zeit, wie das zuletzt in Düsseldorf öfter der Fall ist. Aber dann kamen sie und wir konnten unser Taxi anrufen, das auch schon vor dem Flughafen auf uns gewartet hatte.
Und dann waren wir wieder zu Hause, im kalten, regnerischen und etwas verschneitem Deutschland.

Fazit:

Also, es war schön. Die große Hotelanlage hat uns sehr gut gefallen und ist auf jeden Fall zu empfehlen. Nur das es doch so sehr windig war und damit auch der Wellengang recht stark, hatten wir so vorher nicht bedacht.

Die Ausflüge mit Seavis Tours waren einfach super. Eine sehr gute Organisation, kleine Gruppen und absolut kein Massentourismus, da wir zu den sehenswerten Zielen immer zu einer anderen Zeit da waren, als die Massen. Ebenso war hierfür das Preis-Leistungsverhältnis sehr gut. Beide Ausflüge kosteten je pro Person 120,00 Dollar. Da wir zwei Ausflüge gebucht hatten, bekamen wir für den zweiten Ausflug einen Rabatt und zahlten nur 101,00 Dollar pro Person.

Der im Hotel gebuchte Ausflug zur Samana-Halbinsel hat uns nicht so wirklich überzeugt. Es ist schon klar, dass es keine Garantie auf eine Walsichtung gibt. Die Tiere leben in der freien Natur und lassen sich nicht blicken, wenn die Menschen es so wollen, gar keine Frage. Aber der Rest war jetzt auch nicht wirklich was Besonderes. Dazu kommt noch der Preis. Mit 169,00 Doller pro Person war das schon ein sehr heftiger Preis. Klar, wir waren insgesamt fast 13 Stunden unterwegs, trotzdem fanden wir das Preis-Leistungsverhältnis nicht gut.

Aber wir wollen jetzt mal nicht meckern. Wir haben uns gut erholt und wir hatten unseren Spaß.
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