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Mein Schiff-Kreuzfahrt vom 16. Januar bis 30. Januar 2017 im Orient - Dubai mit Bahrain & Muscat

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Inhaltsverzeichnis zu den Reiseberichten:

    Die Planung und Ankunft                
     Seetage und Allgemeines an Bord   
     16.01.2017: Dubai                         
    17.01.2017: Dubai                         
    18.01.2017: Khasab                       
    19.01.2017: Abu Dhabi                 
     21.07.2017: Bahrain                    
    23.01.2017: Dubai                       
    24.01.2017: Dubai                        
   25.01.2017: Khor Fakkan               
   26.01.2017: Muscat                     
   28.01.2017: Abu Dhabi                  
   29.01.2017: Dubai                         
   Die Abreise und Fazit                  
 
 
Die Planung und Ankunft:

Da uns die letzte Reise mit der Mein Schiff 5 so sehr gut gefallen hat, sind wir doch gleich nach deren Rückkehr ins Reisebüro gegangen und haben die nächste Reise gebucht. Das Zielgebiet des Orients hat uns schon länger gereizt und so entschlossen wir uns für die zweiwöchige Tour "Dubai mit Bahrain & Muscat". Mit der Ausflugsplanung haben wir uns dann allerdings noch etwas Zeit gelassen und uns so etwa ab November näher damit beschäftigt. Schnell fanden wir hier wieder deutschsprachige Tourveranstalter, wo wir dann ein paar Ausflüge gebucht haben.

So starteten wir dann am Sonntag-Abend mit dem Taxi zum Flughafen Düsseldorf, wo die Boeing 757-300 der Gesellschaft Condor auch recht pünktlich um 21.00 Uhr in die Luft ging. Der komplette Flieger war wohl extra von TUI Cruise gechartet, denn es befanden sich nur Gäste für die Mein Schiff 3 an Bord. Der Nachtflug verlief auch reibungslos und wir landeten überpünktlich um 6.00 Uhr Ortszeit auf dem etwas außerhalb der Stadt gelegenen Flughafen Dubai-World Central International (DWC). Die Abfertigung dort klappte gut, allerdings hat es lange gebraucht, bis endlich unsere Koffer da waren, aber einer ist nun mal der Letzte.

Die Busfahrt bis zum Hafen dauerte dann auch noch mal eine gute Stunde und so kamen wir erst gegen 9.00 Uhr am Hafenterminal an. Hier herrschte dann aber auch gerade Hochbetrieb. Es hatte sich bereits eine endlose Schlange vor den Check-In-Schaltern gebildet. So brauchten wir hier nochmals fast 1 Stunde 30 Minuten, bis wir endlich an Bord waren. Da nun die Frühstückszeit schon fast vorbei war, war unser erster Weg zum Buffet-Restaurant Anckelmannsplatz, um noch ein Frühstück zu bekommen.
Warteschlage im Hafenterminal
Die Kabinen wurden erst für 15.00 Uhr freigegeben. So sind wir nach dem Frühstück auf das Pooldeck, ergatterten noch zwei Liegen und haben die Zeit bis kurz vor 15.00 Uhr dort teilweise schlafend verbracht. Dann wurde für uns die Zeit aber auch schon sehr knapp, denn wir hatten für 16.00 Uhr schon den ersten Termin: Tea Time im Burj Al Arab. Hierzu dann im späteren Bericht.

Kapitän dieser Reise war Ioannis Anastasiou, auch genannt "Kapitän Aus", weil er dies am Ende jeder Durchsage sprach.
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Seetage und allgemeines an Bord:

Komplette Seetage dieser Reise waren nur zwei, jedoch legte die Mein Schiff 3 in etwa der Mitte der Reise erst um 18.00 Uhr wieder in Dubai an und zwei Tage später bereits um 13.00 Uhr wieder ab. Auch beim letzten Aufenthalt in Dubai legte die Mein Schiff 3 erst um 13.00 Uhr wieder an. Somit hatten wir fast 3 volle Seetage sowie zwei halbe Seetage.

Wir haben an diesen Tagen jedoch nichts besonderes gemacht, obwohl es natürlich die üblichen Veranstaltungen gab, wie zum Beispiel das Eisskulpturen-Schnitzen.

Weiter gab es auch noch diverse Gastkünstler an Bord, wie zum Beispiel in der ersten Woche Marie-Luise Marjan. Diese hielt eine Lesung aus ihrem Buch "Ganz unerwartet anders - Ich suchte meinen Vater und fand eine Großfamilie". In der zweiten Woche war dann die Gastkünstlerin Nadja Michael an Bord, eine Berliner Mezzo-Sopranistin, die Lieder von Mussorgksy und Zemlinsky sang.
Wir haben jedoch keine dieser Veranstaltungen besucht.

Von den Theatervorstellungen haben wir leider auch nicht sehr viele gesehen, da wir uns die Zeit abends meist anders vertrieben haben. Das, was wir gesehen haben, war jedoch gut.
Es gab die Musical-Gala "Wenn ich einmal reich wär"; Ich mach' mein Ding - Deutschrock-Show (haben wir gesehen); Crew Show & Shanty Chor (haben wir gesehen); ... in Hamburg sagt man Tschüss (= Verlosung der Seekarte mit Showeinlage und Verabschiedung der Besatzung); Schlagershow "Ein bisschen Spaß muss sein"; Blue Elements; Varieté - die Show der Artisten; Comedian Harmonists und nochmals... in Hamburg sagt man Tschüss (= Verlosung der Seekarte mit Showeinlage und Verabschiedung der Besatzung) (haben wir gesehen).

Weiter gab es noch natürlich auch noch zwei Poolpartys mit dem legendären Schokoladenbuffet.

     
  Schokoladenbuffet   Sonnenuntergang  
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16.01.2017, Dubai:

Wie schon erwähnt, hatten wir unseren ersten Termin für diesen Tag bereits um 16.00 Uhr und zwar die Tea Time im Hotel Burj Al Arab. Diese haben wir vorab von zu Hause direkt im Hotel selbst reserviert.

Das 1999 eröffnete Hotel Burj Al Arab sicherte Dubai weltweite Publizität und markierte den Aufstieg der Metropole zur Urlaubsdestination von Weltrang. Der "Arabische Turm" wurde auf einer künstlichen Insel 300 Meter vor dem Strand ins Meer gesetzt. Er ist 321 Meter hoch und bietet Raum für 202 Suiten, zwischen 169 und 780 Quadratmeter groß. Das (derzeitige) Wahrzeichen des Emirats zeigt die stilisierte Form eines vom Wind geblähten Dhau-Segels, bei der runden Plattform im 28. Stockwerk handelt es sich um einen Hubschrauberlandeplatz.

Nachdem dann um kurz vor 15.00 Uhr endlich die Kabinen freigegeben wurden, hieß es für uns nun ganz schnell kurz frischmachen und umziehen und dann ging es ab mit einem Taxi zum Hotel. Da wir nun die Preise nicht so wirklich kannten, es wurde wohl überall gesagt, Taxifahren ist in Dubai sehr günstig, haben wir uns mit dem Fahrer darauf eingelassen, den verlangten Festpreis von 100 Dirham (etwa 25 EUR) zu zahlen. Aber die Entfernung vom Schiff bis zum Hotel betrug auch etwa 20 Kilometer.

Durch den sehr starken Verkehr mit vielen Stopps an roten Ampeln schafften wir es dann auch gerade bis 16.00 Uhr am Hotel vorzufahren. Aber das allein war schon beeindruckend. An der Pforte vor der Brücke zeigten wir unsere Reservierungsbestätigung und das Taxi fuhr bis zum Hoteleingang vor. Nach dem Betreten des Hotels sahen wir uns zunächst einmal um und schauten, wo wir denn jetzt hin müssen. Wir fragten dann nach und uns wurde gezeigt, wo es lang ging.

Mit der Rolltreppe ging es hoch und dann kamen wir zu einem Empfangsbereich, wo schon mehrere Leute warteten. Wir zeigten unsere Reservierung und mussten nun auch noch was warten. So nacheinander konnten dann alle mit dem Fahrstuhl nach oben fahren. Dann waren wir in der Skyview Bar. Unser Tisch stand leider nicht am Fenster, sondern in der zweiten Reihe. Die Bedienung war dann aber auch sehr gut. Zunächst gab es ein Glas Champagner und eine Silberschale mit Datteln. Danach folgten dann die verschiedenen Gänge: Weiße Schokolade "Petit Pot"; Toscanische vegetarische Quiche; diverse Finger Sandwiches und als Abschluss Litschi und Rosensorbet. Dazu konnte man noch aus einer Karte verschiedenen alkoholfreie Getränke und ganz viele verschiedene Tees bestellen. Alles hat sehr gut geschmeckt.
Das Burj Al Arab
Zwischendurch sind wir dann öfter mal aufgestanden und haben aus dem Fenster geschaut. An diesem Abend war es ziemlich diesig und daher war der Sonnenuntergang auch nicht so sehr schön zu sehen. Aber die Palmeninsel war recht gut zu sehen. Nachdem wir dann so langsam fertig waren mit dem Essen, war es auch schon gut 18.00 Uhr. Wir bezahlten mit Kreditkarte und verließen die Bar. Auf dem Weg zurück zum Hotelausgang haben wir uns dann noch etwas intensiver umgesehen und Fotos gemacht.
In der Skyview Bar
Draußen haben wir den Anblick des erleuchteten Hotels und der Umgebung nochmals genossen und sind dann langsam über die Brücke zurück bis zur Pforte gelaufen. Dahinter standen dann auch direkt Taxen und wir sind zum Schiff zurückgefahren. Dieser Taxifahrer hat dann auch, so wie es sein sollte, den Taxometer eingeschaltet und wir haben für die Rückfahrt dann auch nur noch 70 Dirham gezahlt.

So hat unser Orient-Urlaub sehr schön begonnen.
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17.01.2017, Dubai:

An unserem zweiten Tag in Dubai ließen wir es etwas ruhig angehen und haben zunächst mal etwas länger geschlafen und dann gut gefrühstückt. Dann hatten wir uns vorgenommen allein mit einem Taxi nach Bur Dubai zum Alten Souk zu fahren. Vor dem Hafenterminal standen eine große Anzahl von Taxen und es fanden sich sehr schnell noch zwei Personen, die den gleichen Weg vorhatten. So teilten wir uns zu viert einen Wagen und fuhren sehr preiswert bis nach Bur Dubai (etwa umgerechnet 3 EUR pro Paar).

Zunächst hielten wir uns etwas am Dubai Creek auf, beobachteten die Wassertaxis und schlenderten hier ein Stück entlang. Dann ließen wir uns im Alten Souk treiben. Die Händler wollten alle etwas verkaufen, ganz besonders boten sie ihre Paschminatücher an "alles echt Kaschmir", aber sie waren nicht zu aufdringlich.
Der Dubai Creek
Am Ende des Souks kamen wir nach Bastakiya. Hier ist eine Entwicklungsepoche des historischen Dubai lebendig. Die etwa 50 Häuser des alten Stadtviertels wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts von persischen Kaufleuten aus Korallenstein und Lehm gebaut. Charakteristisches Merkmal sind die aufgesetzten Windtürme, die die niedrigen Bauwerke überragen und die dank einer ausgeklügelten baulichen Gestaltung kühlende Winde ins Innere der Häuser bliesen, eine Klimaanlage, die ohne Strom auskommt. In den letzten Jahren wurde man sich der kulturellen Bedeutung der verfallenden Häuser bewusst und restaurierte fast das gesamte Viertel. Heute befinden sich hier Restaurants, Cafés, zwei Hotels und die XVA Gallery sowie kleine Museen.
Die Windtürme in Bastakiya

Nachdem wir hier durch gelaufen sind und einiges besichtigt haben, führte uns unser Weg wieder Richtung  Dubai Creek und Anlegestelle der Wassertaxen. Hier kamen auch viele Taxen an und eines davon brachte uns wieder zurück zum Hafen und damit auf die Mein Schiff 3.

Für den Spätnachmittag hatten wir noch über TUI Cruises den Ausflug "Die Fontänenshow des Burj Khalifa bestaunen" gebucht. Dieser hatte folgenden Inhalt: "Die größten Wasserfontänen der Welt bewegen sich rhythmisch zur Musik vor dem höchsten Gebäude der Welt. Ihr Bus bringt Sie bis zum Parkplatz in der Dubai Mall. Von dort aus führt Sie Ihr Reiseleiter etwa 15 Minuten zu Fuß bis zu einer modernen Bar, wo Sie ein Getränk erhalten und von der Terrasse aus eine wunderbare Aussicht auf den Burj Khalifa und die davor stattfindende Fontänenshow genießen können. Im Anschluss haben Sie eine weitere Stunde Zeit, um sich nochmals die Show anzuschauen oder durch die Dubai Mall oder den Souk Al Bahar zu schlendern. Anschließend gehen Sie etwa 15 Minuten zurück zum Bus, der Sie mit vielen gesammelten Eindrücken zurück zum Schiff fährt."

Um 16.30 Uhr war dann das Treffen in der Schau Bar. Von dort ging es dann geschlossen mit der gesamten Gruppe zu den Bussen und wir fuhren zur Dubai Mall. Wir wurden durch das Parkdeck bis in die Mall geführt, durchquerten diese, um an der anderen Seite wieder herauszutreten. Dann überquerten wir die Souk Al Bahar Brigde, denn auf der anderen Seite lag das Karma Kafé. Hier waren für uns in der oberen Etage auf der Terrasse Plätze reserviert. Wir erhielten ein Glas Wein und warteten dann auf die Fontänenshow, denn von hier konnte man sie ganz gut sehen. Die erste Show begann dann um 18.00 Uhr. Zu dieser Zeit war es jedoch noch nicht wirklich dunkel. Trotzdem war es toll, es anzusehen zu können. Die Show dauert nur etwa 5 Minuten und wird jede halbe Stunde wiederholt. Es war uns dann freigestellt, hier sitzen zu bleiben, oder wieder in die Mall zu gehen. Eigentlich sind alle Gäste wieder mit in die Mall gekommen.  Als wir gerade wieder an der Brücke waren, leuchtete der Burj Khalifa in den verschiedensten Farben und Mustern. Das sah einfach unglaublich toll aus.
Der beleuchtete Burj Khalifa

Hier ist noch ein eigenes Video der Fontänenshow:

 

Dann sind wir in die Mall zurück und unser Reiseleiter zeigte uns noch das große Aquarium und den berühmten Wasserfall. Gegen 19.00 Uhr sind wir dann nochmals nach draußen zur Brücke und konnten die Fontänenshow ein zweites Mal bewundern, ebenso wie die Beleuchtung des Burj Khalifa. Um 19.30 Uhr war dann die Zeit der Rückfahrt zum Schiff.

Wieder an Bord sind wir nur schnell etwas Essen gegangen, denn für 21.15 Uhr war die notwendige Seenotrettungsübung. Danach wurde es dann auch Zeit für das Pooldeck, denn um 22.00 Uhr legte die Mein Schiff 3 dann endlich bei einer Poolparty ab.

So hatten wir einen sehr schönen und erlebnisreichen Tag in Dubai und freuten uns schon auf die weiteren Häfen.
 
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18.01.2017, Khasab:

Das Aufstehen viel heute Morgen schon etwas schwerer, da es gestern Abend doch etwas länger ging und auch mehr Alkohol mit dabei war (es war trotzdem schön). Aber wir mussten, denn wir hatten bereits für 9.30 Uhr im Hafen einen Termin.

Wir hatten von zu Hause aus bereits einen Ausflug bei Dagmar gebucht. Sie ist eine Deutsche, die hier in Khasab für das Touristikunternehmen "Musandam Sea Adventure Travel and Tourism" arbeitet. Hier hatten wir eine ganztägige Fjordfahrt mit einer traditionellen Dhau gebucht. Wir waren dann also auch pünktlich draußen am Hafen. Von dort brachte uns ein Busfahrer einmal rund um den Hafen, wo die Boote lagen. Hier begrüßte uns dann auch Dagmar. Nachdem alle an Bord waren fuhren wir auch gleich los, zunächst raus aus den Hafen mit einem schönen Blick auf die Mein Schiff 3 und rein in den Fjord Khor Sham.
Visitenkarte von Dagmar

Dieser 16 Kilometer lange Fjord ist der längste aller Fjorde hier. An den Ufern gibt es nur wenige Siedlungen, welche auch nur mit einem Boot erreichbar sind. Hier leben die meisten Bewohner vom Fischfang. Allerdings können sie diesen nur in den Wintermonaten betreiben, denn im Sommer ist die Wassertemperatur so hoch, dass die Fische sich in kühlere Wasserschichten zurückziehen. Deshalb wohnen die meisten Bewohner in den Sommermonaten in Khasab, wo sie meist ein Sommerhaus inmitten eines Dattelhains besitzen.

Im Fjord Khor Sham
So fuhren wir mit einer schönen großen Dhau also in den Khor Sham hinein. Dagmar versorgte uns mit Informationen über den Fjord sowie mit Wasser und Erfrischungsgetränken. Unterwegs kamen wir an ein paar der kleinen Siedlungen vorbei und an der sogenannten Telegraph Island. Auf dieser kleinen Insel, die genau in der Mitte zwischen dem Arabischen Golf und dem Indischen Ozean liegt, errichteten 1864 die Briten eine Telegrafenstation. Diese diente fünf Jahre lang als Seeleitung zwischen Europa und den USA. Dann wurde die Station allerdings wieder aufgegeben, da den dort stationierten britischen Soldaten das heiße Klima und die Einsamkeit zu schaffen machte.
Die Telegraph Island

Dort in der Nähe der Telegraph Island machten wir dann unseren ersten Bade- und Schnorchelstopp. Das Wasser war wunderbar klar und auch nicht zu kalt. Auch ohne Schnorchel konnte man teilweise bis zu Grund sehen. Hier gab es ein paar Korallen und viele Seeigel. Nach dem erfrischenden Bad wurde ein sehr leckeres Mittagessen gereicht. Es war typische Landeskost mit Curryreis und Hühnchen, Salat und Fladenbrot mit Hummus. Dazu gekühlte Erfrischungsgetränke. Alles war sehr lecker.
Hier haben wir gebadet

Die Fahrt ging derweil weiter bis zum Ende des Fjords. Auf dem Rückweg gab es noch einen weiteren Bade- und Schnorchelstopp, der genau so schön war wie der erste. Dann waren auf einmal viele Delfine zu sehen. Sie schwammen jedoch in einem größeren Abstand zum Boot und kamen immer wieder nur sehr kurz nach oben. Trotzdem sind uns ein paar Fotos ganz gut gelungen.

Gegen kurz nach 15.00 Uhr erreichten wir wieder den kleinen Hafen von Khasab. Doch damit war unsere Tour noch nicht zu Ende. Zu unserer Überraschung machten wir noch eine kleine Stadtrundfahrt durch Khasab. Wir fuhren an allen interessanten und wichtigen Gebäuden, wie zum Beispiel die Festung und die Moschee vorbei, und Dagmar erklärte uns noch viel dazu. Dann wurde es aber doch endlich Zeit, wieder zum Hafen zurückzukehren.

Wir hatten also in Khasab einen wunderbaren und erholsamen Tag verlebt und den Ausflug mit Dagmar können wir nur voll und ganz empfehlen.

Abfahrt von Khasab
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19.01.2017, Abu Dhabi:

Für unseren ersten Tag in Abu Dhabi hatten wir von zu Hause aus einen Ausflug mit Elias, einem in Dubai lebenden deutschsprachigen Reiseführer, gebucht. Die Kontaktaufnahme zu Elias erfolgte über Telefon sowie einer sofortigen Bestätigung per Whats App. Wir sollten pünktlich um 8.00 Uhr vor dem Hafenterminal auf ihn warten. Die Schiffsfreigabe erfolgte jedoch erst gegen 8.30 Uhr, aber Elias wartete natürlich auf uns. Mit uns fuhren dann noch zwei weitere Paare von der Mein Schiff 3 sowie ein einzelner Herr, der in einem Hotel wohnte.

Die Fahrt ging dann in einem Kleinbus los. Unser erster Stopp war dann auch ziemlich schnell an einer Fischhalle. Hier konnten wir das rege Treiben der Verkäufer (die Männer in den blauen Overalls) und der Fischputzer (die Männer in den roten Overalls) beobachten. Am Rand der Halle gab es dann noch verschiedene Stände, an denen man fertig abgepackten getrockneten Fisch kaufen konnte und auch Grillstuben. Hier gab es verschiedene frisch gegrillte Fischgerichte. Alles sah sauber und appetitlich aus.
Fische
Danach ging es weiter über die Corniche, die Promenaden-Straße, bis zum Al Ittihad Square. Hier machten wir aber nur einen kurzen Fotostopp, um die Symbole der Vereinigten Arabischen Emirate zu fotografieren. Auf der Mitte des Platzes stehen die großen Skulpturen, unter anderem eine Teekanne und ein Gefäß zum Verbrennen von Weihrauch. Weiter ist hier noch eine Kanone zu sehen.

Nach dem kurzen Stopp fuhren wir nur um die nächste Straßenecke und hielten am World Trade Center Souk. Hier befand sich der alte Zentralmarkt, der Geschäfts- und Handelsknotenpunkt war. In der nun wiederbelebten historischen Zone im Herzen der Stadt wurde ein vollständig integrierter Mehrzweckkomplex mit einem Einkaufszentrum, einem modernen Souk, Büros und privaten Wohnungen errichtet. Besonders auffallend ist die klassische arabische Architektur, verbunden mit modernem Design. Die Fassade und auch die Inneneinrichtung sind mit Holzschnitzereien versehen. Wir waren nun recht früh hier und die Geschäfte waren größtenteils noch geschlossen. Elias wollte uns jedoch die eben genannte Architektur zeigen. So spazierten wir einmal durch den Souk und fuhren dann weiter.
Im World Trade Center Souk

Unser nächstes Ziel war dann das Emirates Palace Hotel. Das Hotel unter der Leitung der Kempinski-Hotelkette gilt als eines der luxuriösesten Hotels der Welt. Mit dem Bau wurde im Dezember 2001 begonnen und im Februar 2005 wurde bereits der Hotelbetrieb aufgenommen. Obwohl von diesem Hotel meist von einem 7-Sterne-Hotel gesprochen wird, trägt es offiziell, übrigens genau wie das Burj al Arab in Dubai, offiziell "nur" fünf Sterne. Jährlich werden dort 5 Kilogramm reines essbares Blattgold verbraucht. Im Hotel gibt es 302 Zimmer und 92 Suiten. Die Gäste werden in Coral-, Pearl- und Diamond-Gäste aufgeteilt und jedem Gast steht ein privater Buttler zur Verfügung. Es arbeiten dort etwa 1.500 Angestellte.

Das Emirates Palace Hotel
Wir fuhren direkt bis vor den Eingang und betraten dieses atemberaubende Hotel. Bereits bei der Buchung hatte uns Elias gesagt, dass wir hier einen Verzehrzwang haben. Aber wir hatten ohnehin vor, hier den berühmten Gold-Cappuccino zu probieren. Wir gingen dann also durch die große Halle direkt unter der großen Kuppel. Hier sahen uns wir um und bewunderten die Pracht. Alles was hier wie Gold aussah, war wohl auch wirklich Gold. Dann gingen wir weiter bis zum Café. Unsere Gruppe nahm an einem kleinen Tisch Platz. Vorher konnte man, wer wollte, noch an der Kuchentheke etwas aussuchen. Das war eigentlich ganz so wie zu Hause. Am Tisch bestellten wir dann den Kaffee oder Cappuccino. Alles wurde dann gebracht. Der Gold-Cappuccino sah schon sehr schön aus mit seiner Verzierung und dem Gold, schmeckte aber ganz normal.
Anschließend hatten wir noch etwas Zeit und sahen uns noch etwas um, bevor unser Bus uns wieder abholte und wir weiter fuhren.

Der nächste Stopp ließ nicht lange auf sich warten. In der Nähe der Marina Mall gab es einen wunderbaren Blick auf die Skyline. Hier machten wir Fotos und fuhren nur ein kurzes Stück weiter. Bevor wir in die Marina Mall auf den dort stehenden Turm nach oben fuhren, machten wir unten noch einmal Fotos. Hier hatte man einen Blick auf das Emirates Palace Hotel sowie die Jumeirah At Etihad Towers, die direkt gegenüber dem Hotel stehen. Dann gingen wir in die Mall und fuhren mit dem Fahrtstuhl nach oben. Dort war ein Café und wir konnten die Aussicht bewundern. Nach einer Erfrischung in Form einer Cola ging es wieder nach unten.

Die Skyline von Abu Dhabi
Wieder im Bus fuhr Elias noch eine kurze Runde vorbei an dem neuen Präsidentenpalast und dann ging es weiter zur Sheikh-Zayed-Moschee. Sie ist die größte Moschee in den Vereinigten Arabischen Emiraten und die achtgrößte der Welt. Eröffnet wurde das Bauwerk 2007. Die Außenmaße belaufen sich auf 224 mal 174 Meter und die Moschee bietet Platz für 40.000 Gläubige. Die vier Minarette sind jeweils 107 Meter hoch und die Hauptkuppel über dem Gebetssaal 75 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 32,2 Meter. Für den Bau wurden unter anderem 15 verschiedene Marmorsorten verwendet und sehr viel Blattgold. Im Innern befindet sich ein 5.627 Quadratmeter großer handgeknüpfter Teppich aus dem Iran, der 47 Tonnen wiegt. Er gilt als der größte Teppich seiner Art auf der Welt. Weiter ist die Moschee mit sieben Kronleuchter aus vergoldetem Messing und Edelstahl geschmückt. Hierin wurden auch tausende Swarovski-Kristalle verarbeitet. Der größte Kronleuchter hat einen Durchmesser von zehn Metern und ist 15 Meter hoch und gilt als größter Kronleuchter der Welt.

Bevor wir nun diese Moschee betraten, mussten wir Frauen uns erst einmal entsprechend kleiden. Das heißt, es mussten die Arme und die Beine bis zu den Knöcheln bedeckt sein und natürlich der Kopf. Elias war jedoch vorbereitet. Er holte aus dem Kofferraum des Busses eine Tasche mit diversen Kleidungsstücken. So zogen dann die Frauen, die nichts langärmeliges an hatten, die sogenannten Abayas an. Dann konnten wir die Moschee betreten. Wir haben nun ja schon mehrere Moschees gesehen, wie zum Beispiel auch die Hassan-II.-Moschee in Casablanca, aber diese hier war ganz anders. Die Pracht war unglaublich. Alles in weißem Marmor und verziert mit floralen Mustern, goldenen Akzenten und Perlmutt. Der Gebetssaal mit diesem riesigen Teppich und den Kronleuchtern, alles war schon sehr beeindruckend. Nach gut einer Stunde Aufenthalt traten wir dann die Weiterfahrt an.
In der Sheikh-Zayed-Moschee
Unser nächster Stopp war dann ein weiterer Höhepunkt des Tages: Auf Yas Island besuchten wir Yas Marina Circuit, die Formel-1-Rennstrecke. Wir hielten direkt vor dem Yas Viceroy Hotel und nahmen auf der Terrasse des Hotels Platz. Von hier hatten man einen tollen Blick auf die Rennstrecke. Auch fuhren gerade ein paar Wagen ihre Übungsrunden, allerdings sehr langsam. Bei einer Erfrischung in Form eines Orangensaftes versuchten wir uns vorzustellen, wie es wohl zu einem richtigen Rennen hier aussehen würde, wenn die Wagen hier vorbeiflitzen.
An der Formel-1-Rennstrecke
Unser letzter Stopp des Tages war dann noch Ferrari World. Hierbei handelt es sich um einen Themenpark mit einer Gesamtfläche von 25 Hektar, davon 8 Hektar überdacht. Hier werden 20 Attraktionen rund ums schnelle Autofahren geboten. Unter anderem gibt es hier eine voll funktionsfähige Freizeitrennstrecke, eine Gokartbahn sowie einen Rallye-Parcours und eine Drag-Racing-Piste. Weiter befindet sich hier die mit 240 Stundenkilometer Spitzengeschwindigkeit, eine der schnellsten Achterbahnen der Welt, Formula Rossa. Dazu kommen noch ein Show- und Theaterkomplex und selbstverständlich Restaurants und Imbisseinrichtungen.

Wir begnügten uns allerdings damit, und nur die frei zugänglichen Bereiche anzusehen. Hier standen auch verschiedene Ferrari-Modelle zum Ansehen sowie ein Andenkenshop. Nach kurzer Verweildauer traten wir dann wieder unseren Weg zur Mein Schiff 3 an.

Wir hatten mit Elias einen sehr erlebnisreichen und vielfältigen Tag erlebt und freuten uns schon auf Dubai, wo wir nochmals mit ihm unterwegs sein werden.
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21.01.2017, Bahrain:


Nach einem erholsamen Seetag (war auch nach den anstrengenden letzten Tagen nötig) machten wir heute auf Bahrain fest. Das Wetter war heute jedoch nicht so besonders schön, es war sehr bewölkt und auch ziemlich frisch. Zwischendurch hat es sogar mal kurz etwas geregnet, so hatten wir uns den Orient nicht vorgestellt.

Aber was soll's, wir hatten ja bereits von zu Hause aus einen Ausflug bei Birgit von Bahrain-Germany International Service gebucht. Hierbei gab es jedoch etwas Probleme. Zunächst war alles klar, wir waren 10 Personen und der Ausflug sollte pro Person 80 Dollar kosten, war ja eine nicht so kleine Summe. Doch dann, ein paar Tage vor der Abreise erhielten wir die Nachricht, dass 4 Personen abgesprungen sind und so der Ausflug nicht mehr machbar war, da zu teuer. Andere Anbieter gab es hier wohl auch nicht, so dass wir schon dachten, wir müssen über TUI Cruises einen Ausflug buchen. Dann kam die Nachricht, es hätten sich noch 2 Personen gefunden, es würde aber dann für 8 Personen pro Person 100 Dollar kosten. Nun ja, das war nun erst recht teuer, aber wir wollten es trotzdem versuchen.

Wir wurden pünktlich am Ausgang des Hafenterminals von Birgit und ihrer Kollegin Miriam empfangen. Miriam war auch für heute unsere Reiseleiterin, da Birgit eine andere weitere Gruppe begleitete. So machten wir uns mit 8 Personen auf und fuhren zunächst nach Al-Muharraq, der Hafenstadt von Bahrain mit etwa 180.000 Einwohnern. Hier hielten wir an und besuchen als erstes einen Parfüm-Laden. Hier erklärte uns die Verkäuferin vieles über die traditionellen Düfte, insbesondere natürlich über die Dufthölzer, welche in einem Weihrauch-Brenner angezündet werden und dann so vor sich hin räuchern und duften. Als wir das Geschäft verließen bekamen wir jeder eine kleine Parfümprobe.
Ein Weihrauchbrenner

Wir gingen dann weiter durch die Straßen und kamen zu einer traditionellen Bäckerei. Hier wurden Fladen gebacken in einem großen runden Ofen mit offenem Feuer. Der Teig wurde ausgerollt und auf ein gewölbtes Holzstück gelegt und damit an die Innenseite des Ofens geklatscht. Der Bäcker prüfte dann mit einem Stab, ob der Fladen gut ist und holte ihn dann damit heraus. Es waren mehrere Kunden da, die auch Fladen einkauften. Miriam wartete eine ganze Weile, bis wir an der Reihe waren. Dann bekam jeder von uns einen aufgerollten Fladen in Zeitungspapier gewickelt. Der Fladen war mit einer leckeren Creme gefüllt und schmeckte so ausgesprochen gut.

Nach diesem ersten guten Essen ging es gleich weiter zum nächsten Laden, wo es eine Verkostung gab, nämlich ein sehr alter und traditionsreicher Süßwarenladen. Er war eigentlich geschlossen, denn heute war Samstag und der ist im Orient unser Sonntag. Aber dank Miriam kam der Inhaber und schloss für uns auf. So konnten wir hinein. Hier fühlte man sich wie in einem Museum. Die Wände waren wunderschön gestaltet ebenso wie die Decke. Doch ringsherum auf dem Tresen standen die diversen süßen Köstlichkeiten. Dann brachte der Mann zwei große Teller voll mit zwei verschiedenen klebrigen süßen Gelees. Diese konnten wir probieren. Sie schmeckten sehr süß aber lecker. Nachdem einige auch etwas gekauft hatten, fuhren wir mit dem Kleinbus ein kurzes Stück weiter und stiegen dann gleich wieder aus.
Im Süßwarenladen

Ein kurzer Fußweg und wir waren bei den traditionellen Häusern angelangt. Früher war Muharraq die Hauptstadt des Landes und das Zentrum der großen öffentlichen und staatlichen Projekte für eine bessere Verwaltung, Planung und Bildung. Shaikh Ebrahim bin Mohammed Al Khalifa war eine herausragende Persönlichkeit und ein Führer in den Bereichen Bildung, Kultur und Sozialwissenschaften. Um an diesen großen Mann zu erinnern, wurde das Shaikh Ebrahim bin Mohammed Al Khalifa Zentrum für Kultur und Forschung als Forum für den Dialog zwischen Menschen in Philosophie, Literatur, Poesie, Kultur und Kunst gegründet und im Jahr 2002 eröffnet. Hier werden wöchentliche Vorlesungsprogramme veranstaltet. Inzwischen wurden zehn traditionelle Bahrain-Hauser restauriert, die zu führenden Bahrain-Persönlichkeiten oder Familien gehören.

Wir besuchten nun einige dieser Häuser. Zuerst waren wir im Shaikh Ebrahim Center. Seit der Eröffnung haben hier bereits mehr als 400 Künstler, Referenten, Philosophen und Dichter das Zentrum besucht, um ihre Kunst und Gedanken für den offenen Austausch von Ideen und Wissen zu teilen.
Anschließend waren wir in der Kinder Bibliothek und im Kurar-Haus. Das Kurar-Haus wurde in 2007 gegründet, um die sterbende und einzigartige Bahrain-Kunst der Kurar-Stickerei zu bewahren. Hier geben ältere Bahraini-Damen die Kunst des Kurars an jüngere Generationen weiter. Kurar ist eine Form der Stickerei mit einem goldenen Faden. Im Obergeschoß des Hauses sind einige Gewänder, die mit einem Kurar-Band verziert, sind ausgestellt. Weiter besuchten wir das Abdulla Al Zayed Haus für Bahraini Presse Erbe. Dieses Haus wurde 2003 restauriert und ist dem Gründer der ersten Wochenzeitung in Bahrain gewidmet und bewahrt die Erhaltung des Bahrain Presseerbes.
Im Abdulla Al Zayed Haus für Bahraini Presse Erbe
Nach diesem ausgiebigen Rundgang fuhren wir mit dem Kleinbus weiter nach Manama. Hier machten wir einen kurzen Fotostopp am World Trade Center. Das Besondere an diesem Gebäude sind die zwei Haupttürme, die mittels drei Querstreben miteinander verbunden sind. An diesen Querstreben sind Windkraftanlagen montiert. Damit ist das Bahrain World Trade Center weltweit das erste Hochhaus mit einer integrierten Windkraftanlage.

Nach diesem Fotostopp folgte kurz darauf der Nächste und zwar an den Hügelgräbern. Bahrain hat weltweit die größte prähistorische Ansammlung von Grabstätten. Auf einem Gebiet von etwa 30 Quadratkilometern entlang der Straßen zwischen den einzelnen Vierteln erstrecken sich tausende von Hügelgräber. Die Anzahl wird insgesamt auf 170.000 geschätzt.
Bahrain World Trade Center

Von den Hügelgräbern war es nun nicht mehr weit zum nächsten Höhepunkt des Tages. Wir fuhren zum Bahrain International Circuit, der Formel-1-Rennstrecke. Hier gingen wir direkt zu den Haupttribünen und nahmen dort auf den wohl besten Plätzen, direkt gegenüber der Boxengasse Platz. Der Bau dieser Rennanlage war von nationalem Interesse und wurde von Scheich Salman bin Hamad bin Isa Al Chalifa, dem Kronprinzen von Bahrain, unterstützt. Im Jahr 2004 fand hier der Bahrain-Grand-Prix zum ersten Mal statt. Hier auf der Tribüne machten wir dann unsere Mittagspause. Miriam hatte für jeden von uns eine kleine Box mit verschiedenen gefüllten Brötchen sowie natürlich Wasser. So saßen wir dort eine ganze Weile, aßen und sahen uns um. Es war jedoch sehr ruhig hier, keine Autos, die vielleicht eine Trainingsfahrt unternahmen, so wie in Abu Dhabi, waren zu sehen.

Boxengasse an der Formel-1-Rennstrecke
Nach ausreichender Zeit ging es dann weiter Richtung Ölfelder. Wir fuhren mit dem Bus hier durch und es waren jede Menge Bohrtürme, Pipelines und Raffinerien zu sehen. Dann hielten wir am Ölmuseum an. Dort, direkt daneben, war dann die sogenannte erste Ölquelle zu sehen, ein unscheinbarer Eingang im Boden. Hier wurde also im Jahre 1932 auf der arabischen Seite des Persischen Golfs das erste Erdöl gefunden. In dem Museum nebenan sind alte Bohranlagen, Gesteinsproben, topographische Karten und Informationen über die Firmen, die an der Ölerschließung beteiligt waren, zu sehen.

Nach der Besichtigung der Ölquelle (nun, es gab nicht wirklich viel zu sehen) und dem Besuch des Museums ging die Fahrt wieder durch die Ölfelder zurück bis nach Manama. Hier machten wir dann noch einen kurzen Stopp an der Al Fateh Moschee. Eine Innenbesichtigung war hier nicht vorgesehen. Die Al Fateh Moschee gehört mit 6.500 Quadratmetern auch zu den größten Moscheen der Welt. In ihr finden über 7.000 Gläubige Platz. Errichtet wurde sie von dem inzwischen verstorbenen Scheich Isa bin Salman Al Chalifa im Jahr 1987.
Bohrturm

Nach einem kurzen Fotostopp vor der Moschee war dann unser Ausflug nun auch am Ende und wir fuhren zurück zum Hafen. Wir hatten wieder einen erlebnisreichen und interessanten Tag und können diesen Ausflug nur empfehlen. Birgit bietet hier aber auch noch andere Ausflüge mit anderen Zielen an. Bei einer größeren Zahl Teilnehmer sind dann auch die Kosten für den Ausflug auch günstiger. Miriam hatte uns jedoch das Land sehr gut näher gebracht und der Ausflug war sein Geld wert.
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23.01.2017, Dubai:


Der Tag nach Bahrain war quasi ein Seetag. Die Mein Schiff 3 legte erst am Abend gegen 18.00 Uhr wieder in Dubai an. Hier haben wir nicht mehr viel gemacht, sind nur einmal vom Schiff runter bis in den Hafenterminal, weil es hier recht gutes freies WLAN gab und wir so Fotos und Grüße nach Hause schicken konnten und sehen, was sonst noch so in der Welt und zu Hause passiert ist.
Am nächsten Tag hatten wir auch erst um 12.00 Uhr den nächsten Termin mit Elias, unserem Reiseführer, den wir ja nun schon von Abu Dhabi kannten. Es stand heute der Ausflug Modernes Dubai auf dem Programm. Heute war unsere Gruppe mit 19 Personen auch recht groß und es ging mit einem Bus entlang der Jumeirah Road, mit kurzem Fotostopp an der Jumeirah Moschee und dann weiter bis zum Jumeirah Beach mit Blick auf das Hotel Burj Al Arab. Hier hatten wir einen Fotostopp und sind dann weiter bis direkt vor die Zufahrtsstraße zum Hotel Burj Al Arab. Hier haben wir dann nochmals Fotos gemacht.
Das Hotel Burj Al Arab vom Strand aus
Den ersten größeren Stopp machen wir an den Hotels in Madinat Jumeirah. Aus der Luft betrachtet sieht es aus wie ein eigenes arabisches Dorf: gewaltige mehrstöckige Gebäude im traditionellen arabischen Stil und von lehmbrauner Farbe, mit aufgesetzten Windtürmen, filigranen hölzernen Balkongittern, Bodengängen und Terrassen, begrenzt von breiten Wasserwegen, auf denen elektrisch betriebene Abras unterwegs sind. Das ist jedoch nur Illusion, denn hier ist nichts alt und verwittert. In diese künstlich geschaffene Umgebung wurden Hotels eingebettet.
Wieder das Hotel Burj Al Arab von Madinat Jumeirah
Zunächst besuchten wir das Jumeirah Mina A' Salam Hotel. Hier bekamen wir gefüllte Datteln und heißen süßen Tee. Dann konnten wir das Panorama der künstlichen Wasserwege bis hin zum Meer betrachten. Und fast von überall stach das große Segel des Hotels Burj Al Arab hervor. Elias führte uns nun durch mehrere Anlagen und auch durch den Madinat Souk.  

Unseren nächsten Stopp hatten wir dann in der Nähe der Dubai Marina am Marriott Dubai Harbour Hotel und Suites. Dort gab es im 52. Stock eine Bar mit einer hervorragenden Aussicht auf die Marina, die Hochhäuser und die Insel Palm Jumeirah. Diese Bar konnte man auch ohne Verzehr besuchen. So fuhren wir mit dem Aufzug hinauf und konnten dort ein- oder mehrmals rundherum laufen und die Aussicht bewundern sowie natürlich Fotos machen. Es war zwar etwas trübe und die Palmeninsel konnte man nur erahnen, aber es war trotzdem sehr gut. Direkt gegenüber war eine der zahlreichen Hochhausbaustellen und von hier oben konnte man die Bauarbeiter beobachten.
Blick vom Marriott Dubai Harbour Hotel und Suites
Danach gab es noch einen kurzen Fotostopp an der Marina. Wir hielten vor einem kleinen Supermarkt an und Elias meinte, hier könnten wir uns gut und preiswert eine Kleinigkeit zu Essen kaufen. Gleichzeitig hatte man von hier einen tollen Blick auf den Anfang der Marina sowie die Hochhäuser. Hier sticht besonders der Cayan Tower hervor. Es handelt sich hierbei um das höchste verdrehte Gebäude der Welt, was auch anderes, in Dubai gibt es so viele Gebäude oder Bauwerke, die das Höchste, Größte oder Beste der Welt sind. Der Cayan Tower ist 306,4 Meter hoch und der Baubeginn war im Jahre 2006. Das spektakuläre an diesem Wolkenkratzer ist, das dieser gedreht gebaut wurde und bis zur Spitze eine 90 Grad Drehung aufweist.
Der Cayan Tower an der Marina
Von hier aus war es dann nicht mehr weit bis zum Jumeirah Beach gegenüber der Marina. Hier spazierten wir ein ganze Stück an der Promenade entlang und es gab etwas weiter weg wieder ein Fotomotiv von einem weltweit größten Bauwerk, nämlich ein Riesenrad, welches sich dort im Bau befand. Dieses Riesenrad, dem "Dubai Eye", wird eine Höhe von 260 Meter erhalten und damit den bisherigen Rekordhalter in Las Vegas mit einer Höhe von 167 Metern deutlich ablösen.

Nach diesem Spazierging ging die Fahrt dann zur Insel Palm Jumeirah. Wir fuhren über den Stamm der Palme, machten einen kleinen Abstecher in einen der Palmwedeln, kamen jedoch nicht sehr weit. Hier ist noch vieles abgesperrt, weil hier überall noch gebaut wird. Auf den Palmwedeln stehen Millionen Euro teure Villen, zum Teil wie in Reihenhaussiedlungen sehr dicht nebeneinander. Wir fuhren bis zum Luxushotel Atlantis und dann weiter über den äußeren Palmenring bis zum Ende. Von dort hatte man nochmals einen tollen Blick auf die Hochhausskyline der Dubai Marina.
Die Skyline der Dubai Marina
Danach fuhren wir zurück bis zum Hotel Atlantis. Hier besuchten wir die Ambassador Lagoon. Das ist die größte der Aquarienwelten von Atlantis mit elf Millionen Litern Wasser und zehn Metern Tiefe.
Hier leben Teufelsrochen, Zackenbarsche, Sonnenfische und viele weitere kleinere Fischarten aus dem Arabischen Golf. Durch die riesigen Glasfronten hatte man einen sehr guten Blick auf all diese Fische. Wenn man dann die Treppe nach oben geht, kommt man durch einen großen Flur zur Lobby des Hotels. Hier ist man mittendrin in Atlantis, der versunkenen Welt. Überall sind turmhohe Säulen, die Muschelreliefs tragen, Türgriffe sind als Seepferdchen und Delfine gestaltet, Bilder von Oktopussen, Korallen und Seeanemonen prangen an den Wänden.
Muschelreliefs im Flur des Atlantik Hotels
Nach dieser verzauberten Märchenwelt war nun eigentlich das Ende unseres Ausfluges mit Elias gekommen. Die Fahrt ging zurück zum Hafen. Mittlerweile war es bereits dunkel geworden und Elias bot allen Mitreisenden an, mit ihm noch das Alte Dubai zu besuchen. Kurzentschlossen haben wir hierfür noch zugesagt. Mit uns war dann nur noch ein weiteres Pärchen. So sind wir zum alten Souk gefahren, wo wir mit Elias ausstiegen und der Bus die restlichen Gäste zurück zum Schiff brachte.

Nach einem kurzen Gang durch den alten Souk sind wir zur Abra, der Wassertaxi-Station, und haben übergesetzt auf die andere Seite des Dubai Creek. Von dort ging es zunächst zum Gewürz Souk. Hier duftet es überall köstlich nach Kardamom, Nelken und Koriander. Die Händler verkaufen aus offenen Jutesäcken ihre Angebote wie Zimtstangen, Pfefferkörner und Henna. Auch Kaffee, Tee, Nüsse, Mandeln und Pistazien gibt es hier, ebenso wie Safran, Blüten und getrocknete Früchte. Elias zeigte uns die vielen verschiedenen Gewürze und wir waren auch in einem kleinen Laden.

Weiter ging unser Weg zum Gold Souk. Hier waren wir auch in einem kleinen Laden und Elias erklärte uns, wie man hier Gold kauft, jedoch wollte keiner von uns etwas kaufen. Hier in den über 300 Geschäften wird Goldschmuck fast ausschließlich nach Gewicht verkauft und ist schon eine Sehenswürdigkeit. Dubai gilt weltweit als bedeutendste Zentrum des Goldhandels, und die Tafel "City of Gold" am Eingang des Souks ist tatsächlich eine zutreffende Charakterisierung der Metropole. Im Souk herrscht nach wie vor eine authentische Verkaufsatmosphäre, es wird gehandelt wie seit Jahrzehnten.
Der weltgrößte Goldring
Auch findet man hier wieder etwas "Weltgrößtes", nämlich einen riesigen Goldring, den Najmat Taiba. Er hat ein Gewicht von fast 64 Kilogramm sowie einen Umfang von 2,20 Metern und ist somit der größte und schwerste Goldring der Welt, das bestätigt das Guinness Buch der Rekorde.

Nach dem Besuch der Souks ging es wieder mit dem Wassertaxi zurück auf die andere Seite des Dubai Creek. Hier kam dann der Bus zurück und brachte uns zum Schiff. Es war schön, aber nun reichte es auch, wir waren über 8 Stunden unterwegs gewesen und haben sehr viel gesehen. Obwohl Dubai noch so viel zu bieten hat, was wir nicht gesehen haben, das heißt dann wohl, wir müssen unbedingt noch einmal wiederkommen.
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24.01.2017, Dubai:


Heute hatten wir nochmals einen halben Tag Zeit für Dubai. Hier hatten wir dann über TUI Cruises für den Vormittag den Ausflug "Transfer und Tickets für den Burj Khalifa" gebucht. Dieser hatte folgenden Inhalt: "Burj Khalifa - Mittelpunkt Dubais und dieses Ausfluges. Dieser Ausflug eignet sich besonders für Gäste, die Dubai bereits kennen oder den Ausflug als Ergänzung zu den vorherigen Exkursionen nutzen möchten. Sie werden per Bus zum Burj Khalifa und dem Eingang von "At the Top" geführt. Von dort aus fahren Sie hoch hinaus bis zur 124. Etage zur Aussichtsplattform mit Außenterrasse, von wo aus Sie einen grandiosen Blick über Dubai haben werden. Bei guter Sicht sehen Sie die Küste, die Stadt und die Wüste im Hinterland. Anschließend gehen Sie zu Fuß zurück zum Parkplatz und fahren weiter per Bus zum Hafen.".

Mit seinen 828 Metern Höhe ist der Burj Khalifa das derzeit höchste Gebäude der Erde. In dem sich nach oben mehrfach verjüngenden Turm mit der silbern leuchtenden Aluminiumfassade gibt es 163 Stockwerke und 57 Aufzüge. Untergebracht sind hier Büros, Apartments, Restaurant und Clubs, Pools, Fitnesscenter und ein Hotel. Die Stockwerke 5 bis 8 und 38 bis 39 besetzt das Designhotel von Giorgio Armani. Die Bauarbeiten hierzu begannen im Jahr 2004 und am 04. Januar 2010 wurde das Gebäude eingeweiht. Auf der 125. Etage befindet sich eine Aussichtsplattform ohne Außenterrasse und darunter in der 124. Etage eine mit Außenterrasse.

Jetzt hieß es heute also wieder, früh aufstehen, denn schon für 8.00 Uhr war das Treffen für den Ausflug in der TUI Bar angesetzt. Das Wetter sah heute recht gut aus, denn meistens ist es ja sehr diesig, aber heute schien schon die Sonne, so dass wir uns auf eine tolle Sicht freuten. Dann ging es mit dem Bus zum genannten Parkplatz der Dubai Mall. Diesen kannten wir ja schon vom vorherigen Ausflug zur Fontänenshow am 17.01.2017. Obwohl es in der Ausflugsbeschreibung ja nur hieß Transfer und Tickets erzählte der Reiseleiter noch während der Fahrt eine ganze Menge über Dubai.
Der Burj Khalifa

Am sogenannten "At the Top"-Schalter erhielten wir dann unsere Eintrittskarten für den Aufzug für 9.00 Uhr. Zu dieser Zeit war hier noch nichts los, da hier gerade erst aufgemacht wurde. So gab es praktisch keine Wartezeit. Nur vor den Aufzügen war dann noch eine kleine Warteschlange, aber es ging doch sehr schnell.
Eintrittskarte
Die Aufzugfahrt war dann schon ein Highlight. In nur etwa einer Minute fuhren wir bis zum 125. Stockwerk in 456 Meter Höhe. Doch diese rasante Geschwindigkeit merkte man gar nicht. Nach dem Betreten des Aufzuges und Schließung der Tür wurde der Innenraum abgedunkelt und ertönte leise Musik. An der Seite lief ein Video, welches den Eindruck erweckte, man fuhr ganz langsam nach oben. Nur am leichten Druck auf den Ohren merkte man die tatsächliche Höhe. Und dann ging das Licht wieder an und die Tür öffnete sich.

Kaum hatte man nun den Aufzug verlassen, wurde man direkt von einem Fotografenteam in Empfang genommen und es war kaum möglich, sich an den Fotoaufnahmen vorbei zu drängeln. Also ließ sich wohl ein jeder Fotografieren, das ging wie am Fließband, auf einem einfachen Block ohne Hintergrund einmal im Sitzen und einmal im Stehen. Dann bekam ein einen Zettel mit einer Nummer und konnte weiter zur Fotoausgabe gehen. Hier konnte man sich die Fotos ansehen, die dann mit entsprechendem Hintergrund bearbeitet wurden. Diese Fotos waren allerdings ganz schön teuer, etwa umgerechnet 25 EUR je Bild. Naja, wir haben dann trotzdem eins gekauft, weil wir gerade das Bild, wo wir auf einem Träger in freier luftiger Höhe sitzen, sehr witzig fanden.

Die Aussicht von oben
Dann kamen wir endlich dazu, uns die grandiose Aussicht anzusehen. Es war auch noch nicht so sehr voll, so dass wir auch sehr gut sehen und viele Fotos machen konnten. Nach einem Rundgang sind wir dann über die Treppe eine Etage tiefer zur Außenterrasse. Auch hier konnte man die Aussicht sehr gut genießen. Nachdem wir nun die Aussicht von allen Seiten gesehen hatten und auch noch im Souvenirshop waren, fuhren wir wieder nach unten. Das war genauso beeindruckend wie die Auffahrt.

Wieder unten angekommen hatten wir bis zur Busabfahrt noch Zeit und sahen uns nochmals die Aussicht auf den Turm von draußen an sowie waren kurz nochmals in der Dubai Mall und auf der Souk Al Bahar Brigde. Dann ging die Fahrt zurück zum Schiff.

Vor dem Ablegen der Mein Schiff 3 gab es noch eine Seenotrettungsübung, da diese Reise eigentlich einwöchige Fahrten sind und somit viele neue Gäste an Bord waren. Danach legten wir um 14.00 Uhr ab und wir verbrachten einen ruhigen Nachmittag am Innenpool, da es inzwischen recht frisch geworden war.
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25.01.2017, Khor Fakkan:


Für Khor Fakkan haben wir bewusst nichts im voraus gebucht. Im Internet-Forum hatten wir gelesen, dass es am anderen Ende des Stadtstrandes das Oceanic Hotel gibt und ein Manager von diesem Hotel bereits in der Nähe des Hafens auf Gäste wartet. Mit einem Kleinbus fährt man dann zum Hotel und kann dort die ganzen Annehmlichkeiten des Hotels für einen relativ günstigen Preis nutzen. Hier kann man dann auch in normaler Badebekleidung baden, was ja am großen Stadtstrand nicht möglich ist.

So spazierten wir vom Schiff aus den Hafen hinaus und dann noch ein ganze Stück weiter. Dann stand da eine Dame mit den Hotelflyern. Sie erklärte uns, für 25 EUR konnte man den Pool und Strand nutzen und für 35 EUR bekam man noch zusätzlich den Lunch. Der Bus war jedoch gerade unterwegs. Nach kurzer Zeit kam er und wir stiegen ein und sind mit noch ein paar weiteren Leuten zum Hotel gefahren.

An der Rezeption wurden wir dann nochmals gefragt, was wir wollten, nur Pool und Strand oder auch Lunch. Wir entschieden uns für nur Pool und Strand. Wir bekamen dann farbliche Armbänder wie in einem All-Inclusive-Hotel und gingen durch das Hotel zum Pool. Dort bekamen wir noch Badetücher und dann suchten wir uns ein schönes Plätzchen. Es war hier kaum etwas los und praktisch alle Liegen frei.

Das Oceanic Hotel
Das Wetter war zwar eigentlich sehr gut heute, jedoch war der Wind ziemlich frisch. Im Schatten war es fast zu kalt. Der Strand war auch ziemlich leer und das Wasser eigentlich sehr schön. Aber es herrschte auch hier ein ziemlicher Wellengang und daher trauten wir uns nicht wirklich weit hinein. War sehr schade, denn kalt war das Wasser nicht. So begnügten wir uns mit dem Pool und genossen die Ruhe auf der Liege.

Am frühen Nachmittag entschlossen wir uns dann für den Rückweg zum Schiff. Als wir das Hotel verließen wurden wir gleich gefragt, ob wir mit dem Bus zurück zum Schiff fahren wollen. Wir verneinten, da wir uns vorgenommen haben, den Weg zu laufen. Es war zwar ein schönes Stück Weg, aber wir hatten noch viel Zeit und wollten auch noch etwas vom Ort sehen.

So gingen wir über die Corniche und auch etwas weiter unterhalb direkt hinter dem Strand entlang Richtung Schiff. Der Strand war wunderschön groß und breit, es war hier jedoch niemand zu sehen. Lediglich auf dem Grünstreifen zwischen dem Strand und der Straße, waren einige Leute. Vielleicht lag es daran, dass es heute nicht so wirklich warm war oder aber wahrscheinlicher daran, dass das Schardscha Emirat das konservativste Emirat der Vereinigten Arabischen Emirate ist. Hier herrscht strengstes Alkoholverbot auch für Ausländer und besondere Kleidungsvorschriften für das Auftreten in der Öffentlichkeit. So darf der öffentliche Strand nur mit bedecktem Oberkörper und bedeckten Beinen betreten werden, was auch für Männer gilt.
Eine große Verbotstafel am Strand
Hier auf dem Weg oberhalb des Sandstrandes kam uns ein einheimisches Paar entgegen und sprach uns an. Als sie so auf uns zukamen, hatten wir schon Bedenken, dass unsere Bekleidung (wir hatten etwa kniekurze Hosen an) so nicht in Ordnung war. Aber das war ein Irrtum. Sie fragten uns, ob wir von dem Schiff kommen, wo wir herkommen und wie es auf dem Schiff so ist, was es kostet und vieles mehr. Sie erzählten auch von sich und dass die Frau auch schon mal in Deutschland war. Sie waren jedenfalls sehr nett und mit unseren doch sehr wenigen Englisch-Kenntnissen war es eine sehr angenehme Unterhaltung. Sie bedankten sich dann und wünschten uns noch eine angenehme Weiterfahrt.

Wieder auf der Mein Schiff 3 hatten wir noch gut Zeit für essen und umziehen und dann genossen wir das Ablegen, was heute besonders schön war, da wir mit einem sehr schönen Sonnenuntergang ausliefen, es war mit Abstand der Schönste der ganzen Reise.

Der schöne Sonnenuntergang
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26.01.2017, Muscat:


Für unseren Tag in Muscat haben wir keinen passenden privaten Touranbieter gefunden, so haben wir hier einen Ausflug über TUI Cruises gebucht. Dieser nannte sich "Muscat, Küstenort Barkha und Oasenstadt Nakhl" und hatte folgenden Inhalt: "Muscat und das Umland an einem Tag. Mit dem Bus machen Sie sich auf zur Innenbesichtigung der prachtvollen Sultan-Qaboos-Moschee. Muscat lassen Sie nun hinter sich und fahren für einen kurzen Aufenthalt zum direkt am Strand gelegenen Fischmarkt von Barkha. Von hier aus geht es hinein in das gebirgige Hinterland zur historischen Oasenstadt Nakhl. Sie werden hier große Dattelhaine, eine Festung aus dem 9. Jahrhundert mit einem grandiosen Ausblick und eine warme Wasserquelle entdecken. Nach einem Mittagsbuffet fahren Sie zurück nach Muscat, wo Sie zum Abschluss den Basar, den Souk von Muttrah, besuchen werden.".

So sollte nun unser heutige Tag aussehen. Der Treffpunkt für den Ausflug war um 8.00 Uhr in der Schau Bar. Dann gingen alle gemeinsam zum Bus und wir fuhren los.

Der erste Stopp war dann an der Sultan-Qaboos-Moschee. Diese Moschee wurde erst im Jahr 2001 fertiggestellt und führt in der ruhigen, jedoch reichen Architektur, sehr unterschiedliche gestalterische islamische Traditionen verschiedener Epochen und Regionen zusammen. Der Hauptzugang erfolgt durch drei hohe Bögen, die zusammen mit den in den Boden eingelassenen Linien aus dunklem Marmor perspektivisch auf das 91 Meter hohe Hauptminarett zulaufen und so dessen Größe noch einmal optisch steigern. Weiter gibt es noch vier Minarette mit einer Höhe von jeweils 45 Metern, die den Abschluss an den vier Ecken des Moscheekomplexes bilden. Die Männergebetshalle hat eine Größe von 61 mal 71 Meter und bietet für 6.600 Gläubige Platz. Hierin befindet sich auch ein 4.263 Quadratmeter großer Teppich und die mit Kalligraphien und Arabesken verzierte Holzdecke bildet hierzu ein optisches Gegenstück. Dominiert wird der ganze Raum von der 34 Meter hohen Kuppel in dessen Mitte ein Swarovski-Kronleuchter mit 1.122 Lampen hängt und die Kuppel in ein magisches Licht taucht.
Die Sultan-Qaboos-Moschee

Bei der Innenbesichtigung wurde uns vom Reiseleiter alles Wissenswerte erklärt, insgesamt dauerte unser Aufenthalt hier etwa 45 Minuten, was ausreichend war. Von der Moschee aus fuhren wir weiter nach Barkha. Hier hielt der Bus direkt am Fischmarkt an.

Dort war auch das Fort Barkha gelegen, wo sich auch direkt daneben Toiletten befanden. Da hier nun einige diese besuchen mussten, dauerte es eine Weile, bis hier alle durch waren. Unser Aufenthalt am Fischmarkt betrug jedoch nur etwa 20 Minuten, so war für die letzten des Toilettenganges kaum noch Zeit, den Fischmarkt wirklich anzusehen. Wo doch gerade dieser Fischmarkt sehr urtümlich ist und direkt am Meer liegt. Er bietet interessante Einblicke in das tägliche Leben der Omanis. Hier kaufen die Einheimischen den besten und fangfrischten Fisch, der direkt von den kleinen Fischerbooten zum Verkauf angeboten wird.
Der Fischmarkt in Barkha

Aber unsere Busfahrt ging dann schnell weiter zur Oasenstadt Nakhl. Hier besuchten wir zunächst die warmen Quellen von Al Thawarah. Hier sprudelt aus einem Felsen das 42 Grad Celsius heiße Wasser heraus, dass dann in ein Flussbett läuft. Neben vielen Touristen ist dies auch ein Ort, an dem viele Einheimische ihre Freizeit verbringen, meist mit einem Picknick. Im angenehm warmen Wasser tummeln sich hunderte von kleinen Fischen, die an den Füßen knabbern, wenn man diese ins Wasser hält.
An der Quelle von Al Thawarah

Nach einer ausreichenden Zeit fuhr der Bus weiter zur Festung von Nakhl. Diese Festung ist wahrscheinlich schon in der vorislamischen Zeit erbaut worden und seitdem etliche Male restauriert und renoviert worden. Im 17. Jahrhundert wurde sie von omanischen Architekten neu errichtet. Die imposante Festung ragt oberhalb des Ortes auf einem sechzig Meter hohen Felsen empor. In den 1990er Jahren wurde sie umfassend renoviert und liebevoll eingerichtet. Die über 3.400 Quadratmeter große Anlage ist mit sechs eindrucksvollen Wehrtürmen, einer 30 Meter hohen Mauer und einem massiven Tor ausgestattet

Zu Beginn unseres Aufenthaltes erhielten wir in einem angenehm kühlen Raum auf bunten Sitzkissen auf dem Boden sitzend Informationen über die Festung. Dann hatten wir genügend Zeit, uns alles selbst anzusehen. Besonders die Ausblicke auf die Oasenstadt Nakhl und das nahe Gebirge waren toll. So gingen wir treppauf und treppab und warfen Blicke in die Türme und diverse Räume.

Ausblick von der Nakhl Festung
Mittlerweile war es Mittag geworden und nun fuhren wir zum Al Nahda Resort und Spa wieder in der Nähe vom Küstenort Barkha. Hier trafen sich dann eine ganze Menge weiterer TUI-Gruppen zum Mittagsbuffet. Das Essen war gut und reichlich. Danach hatten wir noch Zeit, uns in der Anlage die Beine zu vertreten. Allerdings sah diese nicht besonders einladend aus, im Gegenteil, teilweise war sie ganz schön runtergekommen. Es waren auch nirgendwo andere Gäste, zum Beispiel Hotelgäste, zu sehen, sondern nur die TUI-Leute.

Nach dieser Mittagspause fuhren wir wieder zurück nach Muscat in den Ortsteil Muttrah. Hier hielt der Bus direkt vor dem Souk und wir hatten nun etwa 45 Minuten Freizeit, um uns allein dort umzusehen. Dieser Souk ist einer der ältesten Märkte der arabischen Welt und dient seit Jahrhunderten als Umschlagplatz für Handelswaren aus Indien, China, Europa und anderen Teilen des Nahen Ostens. Heute ist der Souk ein quirliger Markt, auf dem Obst, Gemüse, Kräuter und Gewürze sowie traditionelle Stoffe, Kleidung, Schmuck, Parfüm, Töpferwaren und Kunsthandwerk gehandelt werden.
Im Souk Muttrah

Wir hielten uns jedoch dort nicht so sehr lange auf, sondern sind dann die Corniche, die Strandpromenade, entlang gelaufen. Von hier hatte man einen schönen Blick auf die im Hafen liegende Yacht des Sultans sowie auf die gesamte Bucht.

Blick auf Muscat
Damit war dieser Ausflug nun auch am Ende angekommen, der Bus fuhr zur Mein Schiff 3 zurück. In der untergehenden Sonne hatten wir von Deck noch einen schönen Blick auf die Stadt sowie das Riyam Monument, einem riesigen weißen Weihrauch-Brenner. Am späten Abend um 22.30 Uhr legte die Mein Schiff 3 dann wieder ab und verließ die schöne Stadt Muscat sowie den Oman.

Der Ausflug an sich war gut, nur teilweise waren die Zeiten etwas kurz bemessen, aber für die Fülle der vorgesehenen Ziele lässt sich das wohl auch nicht ändern.
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28.01.2017, Abu Dhabi:


Nach einem erholsamen Seetag erreichten wir wieder morgens um 8.00 Uhr Abu Dhabi. Für heute Vormittag hatten wir wieder über TUI Cruises einen Ausflug gebucht und zwar "Der Falke - Statussymbol und Wappentier". Dieser hatte folgenden Inhalt: "Zu Besuch im Falkenkrankenhaus. Zunächst entlang der Uferpromenade und vorbei an der großen Sheikh-Zayed-Moschee, fahren Sie anschließend landeinwärts in Richtung Falkenkrankenhaus. Eigentlich sind die Falken den Scheichs Abu Dhabis vorbehalten, doch seit über einem Jahrzehnt leitet eine deutsche Tierärztin das größte Falkenkrankenhaus der Welt. Der Falke ist im reichsten Emirat Abu Dhabi mehr als Statussymbol und Wappentier und so sind die Besitzer besonders am Wohlbefinden der Falken interessiert. Sie hat es möglich gemacht, Besuchern Einblicke in das Leben von und mit einem Falken zu geben. Nach vielen Informationen und einem Foto mit einem Falken auf dem Arm treten Sie wieder die Rückfahrt an."

Für 8.45 Uhr war das Treffen in der TUI Bar vorgesehen. Wir stellten fest, das unsere Gruppe diesmal recht klein war. Nur etwa 20 Personen nahmen an diesem Ausflug teil. Es ging dann mit dem Bus los mit einer kleinen Stadtrundfahrt, vorbei am Emirates Palace Hotel sowie der Sheikh-Zayed-Moschee. Unser Reiseleiter erzählt dazu noch einiges Wissenswertes. Dann ging es hinaus aus der Stadt direkt zum Falkenkrankenhaus.

Nach Ankunft im Falkenkrankenhaus wurden uns im Informationszentrum von einem Mitarbeiter der Klinik sehr viele interessante Details zu den Falken, der Falkenjagd und vielen anderen dazugehörigen Dingen in Englisch erzählt. Unser Reiseleiter übersetzte für uns das Wesentliche davon in Deutsch. Wir erhielten Erklärungen über die unterschiedlichen Falkenarten, wie zum Beispiel Wanderfalken, die weitesten verbreitete Vogelart der Welt. Weiter gab es hier auch Gerfalken zu sehen, hierbei handelt es sich um die größte Falkenart oder dann auch noch den Sakerfalke.
Logo Falkenkrankenhaus
Anschließend wurden wir in eine kleine Freiflughalle, beziehungsweise klimatisiertes Freiflugzelt geführt. Hier befinden sich Falken, die gerade in der Mauser sind, denn dann sind sie flugunfähig und daher für die Jagd nicht zu gebrauchen. Ihre Besitzer geben sind dann hier zur Pflege ab. Auch nach einer eventuellen Operation oder Behandlung werden die Tier hier noch untergebracht, bevor sie ihren Besitzern zurückgegeben werden.

Dann ging es jedoch in einen Behandlungsraum. Dort saßen mehrere Falken auf mit Stangen, die mit einer Art Kunstrasen ummantelten waren. Sie hatten alle ihre Hauben auf und konnten so nichts sehen. Damit wird ihnen Dunkelheit vorgegaukelt und sie bleiben ruhig auf ihrem Platz sitzen. Ein Tier musste dann für uns dran glauben: es wurde narkotisiert und der Arzt nahm dann verschiedene Behandlungen vor.
Die Falken sitzen auf ihren Stangen
Zunächst wurden die Krallen gestutzt und poliert, er zeigte uns, wie verlorengegangene Federn ersetzt werden und zum Schluss war noch der Schnabel an der Reihe. Auch dieser wurde abgeschliffen und poliert. Während der ganzen Zeit wurde der Falke unter Narkose gehalten und man konnte ihn auch anfassen. Nachdem alles fertig war, wachte er wieder auf und bekam sofort seine Haube wieder auf und wurde auf seinen Platz auf der Stange gesetzt. Das Highlight es Ausfluges war dann, das jeder Besucher einmal einen Falken mit dem entsprechenden Falken-Handschuh halten konnte. Ja, das war schon etwas Besonderes.
Ein Falke bei der Maniküre

Anschließend durfte noch eine vom Reiseleiter ausgesuchte Besucherin den Falken füttern. Sie bekam den Handschuh an und ein Geflügelstück in der Hand. Sofort begann der hierauf gesetzte Falke zu fressen.

Nach diesen eindrucksvollen Erlebnissen machte sich dann unsere Gruppe wieder auf den Rückweg zum Schiff. Hierbei fuhr der Bus noch über Yas Island, vorbei an Ferrari World. Den Nachmittag verbrachten wir ruhig an Bord auf dem Pooldeck, denn das Wetter war gut und es war auch nicht so voll wie an einem Seetag. Gegen Mitternacht legte die Mein Schiff 3 dann wieder von Abu Dhabi ab und machte sich zurück auf den Weg nach Dubai.

Der TUI-Ausflug war zwar etwas teuer, doch sehr empfehlenswert. Natürlich hätte man auch selbst mit einem Taxi dort hin fahren können, jedoch nur nach vorheriger Anmeldung. Aber hierbei hätte man dann zumindest keine Ausführungen in Deutsch bekommen.
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29.01.2017, Dubai:


Nun folgte leider unser letzter Tag des Urlaubes. Den Vormittag verbrachten wir an Deck und waren zwischendurch bei der Kapitäns-Fragestunde, was auch sehr interessant war.

Gegen 13.00 Uhr kamen wir wieder in Dubai an. Für diesen Tag hatten wir uns kein Programm mehr vorgenommen. Wir sind dann jedoch noch einmal mit einem Taxi in die Altstadt von Dubai, und zwar zum Gold Souk, gefahren. Dort sind wir nun nochmals im hellen, nachdem wir mit Elias vor ein paar Tagen ja abends dort waren, hier langgelaufen.
Wir sind dann jedoch schnell abgebogen und die Baniyas-Uferstraße entlang gelaufen. Hier liegen Dutzende von traditionellen hölzernen Dhaus vor Anker. Hier in Deira lebt noch das Dubai der Händler und es werden bis spät in der Nacht in den Straßen und Gassen Waren aller Art angeboten und gekauft sowie indische und pakistanische Restaurants besucht.

Beim Schlendern über die Uferstraße wundert man sich wirklich, was hier so alles umgesetzt wird und teilweise sahen die Dhaus schon sehr alt und mitgenommen aus.
Handelsware

Anschließend haben wir uns dann von einer Abra, dem typischen Wassertaxi, auf die andere Seite des Dubai Creek übersetzen lassen. Nach einem weiteren kurzen Rundgang durch den alten Souk hatten wir noch ein besonderes Ziel: das Dubai Museum. Bei unserem ersten Tag hier sind wir daran nur vorbei gelaufen, nun wollten wir aber hinein.
Auf dem Dubai Creek
In den langen, hell gekalkten Räumen zeigt man hier unter anderem Kunsthandwerk, altertümliche Gewehre, Werkzeuge zur Perlentaucherei und traditionelle Boote. Das Untergeschoss ist dem Alltagsleben in Dubai vor dem Ölboom gewidmet. Man betritt die Gassen eines Souks, wie er noch vor 50 Jahren in Dubai verbreitet war. Lebensgroße Puppen stellen Handwerker bei ihrer Arbeit und Händler beim Verkauf dar. Geräusche untermalen die Kulisse. Weiter gibt es die Darstellung des Tierlebens in der Wüste bei Tag und Nacht sowie das Leben in einer Oase.
Eingang Dubai Museum

Der Rundgang dauerte recht lang, das hatte man vorher gar nicht erwartet, wie groß das Gelände beziehungsweise vor allem im Untergeschoss, war. Aber das war auf jeden Fall sehr interessant und absolut empfehlenswert.

Nun reichte es uns für heute und wir machten uns auf zum Taxistand an der Abra-Station, wo wir nun schon mehrfach ein- oder ausgestiegen sind. Hier wartete bereits ein älteres Paar, welches auch zum Hafen wollte. Sie kamen jedoch von der Vision of the See, die gleich neben der Mein Schiff 3 vor Anker lag. Wir teilten uns die Fahrt und kamen wieder gut am Hafen an.

Am Abend besuchten wir nochmals das Theater. Hier wurde die originale Seekarte verlost und die Besatzung verabschiedete sich von allen abreisenden Gästen. Danach gingen wir recht früh auf unsere Kabine, da wir am nächsten Morgen schon bereits vor 5 Uhr morgens abgeholt und zum Flughafen gefahren wurden.
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Die Abreise und Fazit:


So, nun war es in aller herrgottsfrühe so weit, die Abreise nahte. Bereits ab 03.00 Uhr in der Frühe gab es Frühstück im Anckelmannsplatz Büffetrestaurant. Die Koffer konnten schon wie immer am Abend bis 23.00 Uhr gepackt vor die Kabinentür gestellt werden und wurden in den Hafenterminal gebracht. Dort musste man dann seine Koffer selbst heraussuchen, sie waren nach Decks sortiert. Schnell werden noch die letzten Sachen, die man für die kurze Nacht noch brauchte, eingepackt und dann geht es mit dem Bus zum Flughafen. Der Check-In verlief reibungslos und die Wartezeit bis zum Abflug ging dann auch schnell vorbei. Fast pünktlich um 9.15 Uhr hoben wir ab und es ging heimwärts.

Fazit:

So ging nun wieder einmal ein sehr schöner und erlebnisreicher Urlaub zu Ende. Derzeit steht auch noch nicht fest, wann wir die nächste Schiffsreise machen werden, aber geben wird es mit Sicherheit wieder eine beziehungsweise noch mehr wie eine, weil es einfach eine wunderbare Art zu reisen ist, von wo man sehr bequem viele verschiedene Orte kennenlernen kann.
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